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Sei getreu bis in den Tod, so werde ich dir die Krone des Lebens geben!
Offenbarung 2,10b
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Du kannst nicht eine Stunde halten:
Eh´ du es merkst, ist sie entflohn;
Die Weisheit rät´ dir, Treu zu halten,
den Treuen winket hoher Lohn.
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Frage:
Bist Du Jesus Christus treu, egal was es kostet?
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Zur Ermutigung: Gestern hörte wir vom älteren Häuptlingssohn und wie er versagte. Nun wurde der schmächtige, jüngere Sohn geschickt. Gelang es ihm? Auch er fand die Löwenspur und andere Spuren. In Afrika gibt es das Wort `Manathela`: Dran bleiben wie geklebt! Wenn Versuchungen kommen: Nein, ich muss treu bleiben! So sagte er sich: Manathela - dranbleiben! Schließlich kam er an einen Ort wo der Löwe offenbar lebte. Unter Gefahr, schwitzend grub er ein Loch und deckte es ab. Dann kletterte er auf einen Baum und harrte in der unbequemen Lage die Nacht aus. Schließlich kam der Löwe - und wurde so gefangen. Im Triumpf zog er am Ende mit dem Löwen im Dorf ein.
Lasst uns dem jüngeren Sohn gleichen, Jesus treu nachfolgen und uns bei Versuchungen sagen: Manathela - treu bleiben! |
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| Die Wurzel des Übels
Der Apostel Paulus schreibt ohne Umschweife „Geiz ist die Wurzel alles Übels“. In wörtlicher Übersetzung ist hier von „Geldliebe“ die Rede; warum hat Martin Luther die Übersetzung „Geiz“ gewählt? Wenn wir diesen Begriff auf seine ursprüngliche Bedeutung abklopfen, stoßen wir auf die vom mittelhochdeutschen „git(e)“ abgeleitete Habgier. Ihre Bandbreite erstreckt sich vom eher harmlos klingenden „Was bringt es mir?“ bis hin zum Verlust jeglicher sozialer Verantwortung, beispielsweise durch die Entkoppelung zwischen Industrieproduktion und Volkseinkommen.
Wie recht hatte der Apostel Paulus doch mit seiner Analyse! Er wusste um den untrennbaren Zusammenhang zwischen der „Geldliebe“ im persönlichen Bereich und der die Gesellschaft zersetzenden Korruption (corruptio = Fäulnis, Verwesung) in ihren vielfältigen Erscheinungsformen. Hierzu zählen nicht nur Bestechung und Vorteilnahme, sondern auch die obengenannte Gewinnmaximierung um jeden Preis und der allgemeine Niedergang von Sitte und Anstand.
Ursache der „corruptio“ ist Tod, auch im übertragenen und gesellschaftlichen Sinne.
Diesem Tod, den einst der Ungehorsam über die Menschen brachte, steht das Leben entgegen, das mit Jesus Christus in die Welt kam und sowohl durch seinen Gehorsamstod am Kreuz als auch die Auferweckung am Ostermorgen besiegelt wurde. Hier liegt der Schlüssel zur Erneuerung, die Tugenden wie „Miteinander und Füreinander“ sowie „Treu und Redlichkeit“ wieder zur Geltung gelangen lässt – zum allgemeinen Wohl.
(aus „Soldaten-Jahrbuch 2006 der Evangelischen Militärseelsorge“, 30. Kalenderwoche)
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(Autor: Gerhard Nisslmueller) |
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