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Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 17.01.2019

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Jesus im Herzen und Ihm vertrauen!

Verlass dich auf den HERRN von ganzem Herzen, und verlass dich nicht auf deinen Verstand, sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen, so wird er dich recht führen.

Sprüche 3,5-6

Lasst uns ganz auf Gott vertrauen,
in allem ganz auf Jesus bauen!
Täglich dienen unserem HERRN,
Ihm stets folgen von Herzen gern!

Frage: Worauf setzen Sie Ihr Vertrauen für die Zukunft?

Tipp: Vielleicht haben Sie heute Geburtstag und stehen am Beginn eines neuen Lebensjahres. Vielleicht sind Sie aber auch umgezogen, haben einen neuen Arbeitsplatz o. Ä. und schauen nun gespannt auf die Zukunft. Vielleicht halten Sie aber auch nur mal inne und schmieden Zukunftspläne. Eines ist immer gleich: Nur Gott alleine kennt die Zukunft und hat auch die Macht und Mittel alles zu steuern! Egal was wir auch planen mögen – alles kann ganz anders kommen als gedacht! Lassen Sie uns allezeit an Gott denken, Ihm alles anbefehlen und einfach im Glauben voran schreiten! Und übrigens: Sollten Sie heute tatsächlich Geburtstag haben wünschen wir Ihnen von Herzen Gottes reichsten Segen und eine wunderbare Wegführung, wie es unser heutiger Bibelvers denen verspricht, die auf Ihn trauen!

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No future!


Der Spruch "No future!" war unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen Anfang der 1980iger Jahre sehr modern; analog zur Friedensbewegung erweiterte man diesen pessimistischen Spruch mit: "Die Bombe fällt ja doch!" Nun: Der Kalte Krieg ist vorbei und zum Glück kein heisser geworden; dennoch bleiben die Gefahren. Indien und Pakistan sind bereits Atommächte, China ist es schon seit langem, Nordkorea und der Iran sind im Begriff, den Reigen der Atommächte zu erweitern. Weltweiter Terror ist eine weitere Bedrohung. Und, und, und ....

Aber das alles wäre noch kein Grund zum Pessimismus, auch wenn hier Gefahren nicht klein geredet werden sollen und dürfen. Realistischerweise müssen wir jedoch feststellen, dass dies alles nicht das eigentliche Problem ist, sondern nur die sichtbaren Symptome einer Krankheit, die sich seit Anbeginn der Menschheit immer weiter ausbreitet und immer schlimmer wird: Die Gottlosigkeit.

Ohne Gott haben wir keine Zukunft, ohne Gott kann nichts funktionieren, ohne Gott haben wir kein tragfähiges Fundament. Und diese Binsenweisheit ist beweisbar.
Gottlose Systeme sind immer wieder gescheitert, der Faschismus in Spanien, Italien und Deutschland genauso wie die kommunistischen Regime des ehemaligen Ostblocks. Auch der Steinzeitkommunismus in Kambodscha unter Pol Pot ist gescheitert und hätte fast zur gänzlichen Ausrottung des eigenen Volkes geführt. Kuba ist arm und hinkt der westlichen Welt um Jahrzehnte hinterher; in Nordkorea herrschen Unterdrückung und Hunger.

Selbst unser Kapitalismus ist kein tragfähiges Modell, wenn Gott nicht das Fundament bildet, wenn wir uns nicht nach Seinem Wort - der Bibel - ausrichten.
Der Turbokapitalismus und ein übertriebener Liberalismus müssen ebenfalls als gescheitert angesehen werden.
Der Markt regelt doch nicht alles. Das haben wir in der Ersten Industriellen Revolution miterlebt. Weil die Not der Arbeiterschaft zu gross wurde, haben sich sozialistische und kommunistische, aber auch anarchistische Denkmodelle entwickelt.

Heute blenden wir ebenfalls Gott immer mehr aus; wir hatten zwar noch nie so viele Wirtschaftsexperten wie heute, und doch wächst seit der Ölkrise 1973 / 1974 die Sockelarbeitslosigkeit kontinuierlich. Wir haben eine noch nie da gewesene Anzahl von Juristen, und doch ist die Rechtsunsicherheit nie so gross gewesen wie heute. Wir haben Ärzte in allen möglichen Disziplinen; selbst die Chirurgie hat sich in Unfallchirurgie, Oralchirurgie, Kinderchirurgie und anderes aufgespaltet. Und doch bekommen wir Krankheiten wie Aids noch lange nicht in den Griff. Ärzte befürchten sogar, dass durch eine unübersehbare Anzahl von Viren Krankheiten ausbrechen und Menschen dahinraffen wie nie zuvor. Seuchen wie die Schweinegrippe bleiben schon lange nicht mehr lokal oder national begrenzt.

Die Zahl der Naturkatastrophen nimmt ebenfalls zu: Überall steigt die Zahl von Waldbränden, Erdbeben, Sturmfluten, Hochwasser und Tsunamies. Experten befürchten eine Klimaerwärmung. Tierarten verschwinden in immer schnellerer Folge. Inseln werden durch den Treibhauseffekt - so Forscher - verschwinden. Hungersnöte weiten sich trotz Gentechnik und grüner Revolution - oder gerade deswegen! - Immer weiter aus.

Selbst in unserer sozialen Marktwirtschaft nimmt die Not immer mehr zu; Geringverdiener, Hartz-IV-Empfänger und Kleinrentner können sich keine neuen Brillen mehr leisten. Suppenküchen und Tafeln sind das Einzige, was boomt.
Kleiderkammern sind oft die letzte Anlaufstelle für Menschen, die Anziehsachen brauchen. Die Zahl der Obdachlosen und Bettler nimmt in jeder Stadt zu; selbst Kleinstädte verzeichnen immer mehr Menschen, die auf die milden Gaben ihrer Zeitgenossen angewiesen sind.

Überall gibt es Krieg: Die Welt ist seit dem Zweiten Weltkrieg niemals zur Ruhe gekommen. Immer wieder gab es gewalttätige Konflikte zwischen und innerhalb der Nationen. Trotz massiver Anstrengungen ist weltweiter Friede ein Wunschtraum.

Langer Rede kurzer Sinn: Die Zukunftsaussichten sind derart schlecht, dass düster noch gelobt ist.
Alles das aber ist durch Jesus und in der Offenbarung bereits vorausgesagt.
Irgendwann wird der Ofen aus sein. Unser System geht im wahrsten Wortsinne den Bach runter, und wer die Bibel liest, erkennt, dass wir in der Endzeit leben. Die Gebote der Bibel werden mehr und mehr mit Füssen getreten, Habgier, Ungehorsam den Eltern gegenüber und Ausschweifung, vor denen wir in einem der Briefe gewarnt werden, sind weitere Zeichen der Endzeit.

Doch für uns Christen gibt es keinen Grund zu verzweifeln: Jesu Reich ist nicht von dieser Welt, Er wird bald eingreifen und uns zu sich holen. Dann werden wir mit Ihm regieren, in Seinem Reich, und Seiner Herrschaft wird kein Ende sein.
Alle Tränen werden abgewischt, Leid wird nicht mehr sein und kein Mangel. Wir werden alle Tränen abgewischt bekommen, wenn wir in Christus sind, und keinen Mangel mehr haben. Krankheit? - Unbekannt! Hunger? - Nicht vorhanden!
Grenzenlose Freude, Lebenssinn und ein Körper, der niemals ein Gebrechen haben wird, werden zu uns gehören.


(Autor: Markus Kenn)


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