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Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 21.10.2020

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Wohl uns, wenn wir den Allmächtigen zum Vater haben und Ihn jederzeit um Hilfe anflehten dürfen.

Warum bist du wie einer, der verzagt ist und wie ein Held, der nicht helfen kann? Du bist ja doch unter uns, Herr, und wir heißen nach Deinem Namen; verlass uns nicht.

Jeremia 14,9

Wir sind von Dir getragen,
wir brauchen nicht verzagen,
wir sind in Dir geborgen,
und Du trägst unsre Sorgen.

Frage: Warum können wir uns so sicher sein, dass Gott immer für uns sorgt?

Vorschlag: Wenn wir im Alten Testament das Leben der Propheten betrachten, merken wir, wie Gott sich immer wieder herrlich an ihnen erzeigte. Daniel war in der Gefangenschaft und wurde von seinen Verfolgern errettet, Jona wurde von einem großen Fisch verschluckt und wieder ans Land ausgespuckt. Sogar Mose, der das Volk Israel aus Ägyptenland und durch die Wüste führte, wurde mehrmals von den murrenden Israeliten mit dem Tode bedroht, und immer wieder bewahrte ihn Gott. Es kennt der Herr die Seinen, das ist noch heutzutage so. Wohl uns, wenn wir des Herrn Eigentum sind!

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Käufliche Liebe als Dienstleistung?


Viele biblische Moralvorstellungen gelten in unserer Gesellschaft als veraltet, als nicht mehr zeitgemäss; auch die Sexualmoral ist davon betroffen: Längst gehören vorehelicher Geschlechtsverkehr und Ehen ohne Trauschein zum Alltag. Scheidungen gehören fast schon zum guten Ton. Patchworkfamilien sind auf dem Vormarsch, gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften werden als etwas Normales angesehen.

Unter diesen Voraussetzungen ist es nicht verwunderlich, dass Liebe oft nur noch als etwas Körperliches verstanden, dass sie käuflich und als eine Dienstleistung angesehen wird. Prostitution wird so zu einem scheinbar ganz normalen Beruf. Oft hört man: "Ohne Freudenhäuser gäbe es noch mehr Vergewaltigungen!" - Wirklich?

Dort, wo Tabus gebrochen werden, reißen auch Dämme ein: Wenn wir Liebe nur noch als Lustbefriedigung verstehen, lösen sich - wie wir beobachten können - Familien auf. Eine gesunde Entwicklung von Kindern, die von ihren Eltern lernen, Konflikte zu lösen, ist dann nicht mehr gegeben. Partnerschaften werden so zu einem Experiment, zu etwas, was austauschbar ist. Gibt es Probleme, dann wird die Partnerschaft beendet. Die soziale und emotionale Verwahrlosung wird nicht mehr wahr genommen.

Mehr noch: Dort, wo "Liebe" käuflich wird, reduziert sie sich zu einer Ware, deren Wert über den Preis definiert wird. Wer Geld hat, kann sich dann viel "Liebe" kaufen. Sie wird daher oberflächlich, nur auf das rein Körperliche reduziert. Tiefgang und Menschlichkeit verlieren ihren Wert. Vereinsamung ist die Folge, seelische Rohheit ebenfalls.

Sexualität wird zu einem Götzen und zugleich zu einer Sucht: Statt Triebbeherrschung gilt nur noch die Triebbefriedigung, koste es, was es wolle, selbst wenn Kinderseelen dabei zerstört werden. Noch nie wurden so viele Fälle von Kindesmissbrauch und Kinderpornografie bekannt wie heute. Das Erschreckende: Es ist "nur" die Spitze eines Eisberges, dessen Umfang wir nicht einmal erahnen. Und wir produzieren damit seelische Wracks in einem sich stets beschleunigendem Tempo: Aus missbrauchten Kindern werden Täter und Psychopaten. Die Kosten für Justiz und für die Versorgung seelisch Kranker explodieren auch und vor allem aus diesen Gründen.

Und wer das Rotlichtmilieu verteidigt als ein Milieu, dass Vergewaltigungen verhindert, übersieht nicht nur die obigen Fakten, er verkennt, dass hier der Sumpf des Verbrechens Blüten treibt: Auf Sankt Pauli und in Frankfurts Bahnhofsviertel kann man Morde bestellen. Rauschgift, Gewalt und unvorstellbare Not sowie Schutzgelderpressungen gehören zur Tagesordnung.

Liebe, die wirklich ist, lässt sich nicht kaufen, nicht machen. Sie ist nur möglich im Lichte der Bibel, von Gott gewirkt. Dann haben Familien und Menschen eine Zukunft.


(Autor: Markus Kenn)


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