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Ein Wallfahrtslied. Aus den Tiefen rufe ich zu dir, HERR.
Psalm 130,1
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Darum auf Gott will hoffen ich,
auf mein Verdienst nicht bauen;
auf ihn mein Herz soll lassen sich
und seiner Güte trauen,
die mir zusagt sein wertes Wort;
das ist mein Trost und treuer Hort,
des will ich allzeit harren.
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Frage:
Wann ist eigentlich der richtige Zeitpunkt zu beten?
Und was bedeutet es, aus der Tiefe heraus zu beten?
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Zum Nachdenken: Wenn mich der Teufel angreift und mir einreden will, dass ich unwürdig bin weil ich in meiner Schwachheit in Sünden gefallen bin, fühle ich mich gar nicht gut. Manchmal neige ich dazu, mich dann besonders anzustrengen und die Würdigkeit vor Jesus wieder zurück zu erlangen - meine ich. Ich möchte, dass Er meine frommen Anstrengungen sieht; quasi als Wiedergutmachung für meine Sünden.
Aber so funktioniert das nicht. In dem heutigen Bibelvers zeigt mir Gott, dass ich besonders dann, wenn ich am Boden liege, am Tiefpunkt meines Seins angelangt bin, beten soll; nicht erst wenn es mir besser geht, sondern wenn ich mich in Anfechtung befinde und in der Sünde feststecke. Ich möchte gerade dann Ihm alles was mich quält im Gebet anvertrauen und Seine Hilfe und Seinen Beistand erflehen. Dazu helfe mir der gnädige und allmächtige Gott. |
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| Den Anderen mit Liebe begegnen!
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Denn das ganze Gesetz ist in "einem" Wort erfüllt, in dem (3.Mose 19,18): »Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!«
Wenn ihr euch aber untereinander beißt und fresst, so seht zu, dass ihr nicht einer vom andern aufgefressen werdet.
Galater 5, 14+15
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Der US-amerkanische Pastor Terry Jones aus Florida plante, mehrere Korane anlässlich des neunten Jahrestages zum 11. September 2001 zu verbrennen; während ich diese Zeilen schreibe, hat Pastor Jones seinen Plan vorerst aufgeschoben; ich persönlich hoffe, dass er von diesem Vorhaben seine Finger lässt, denn was bringt denn eine Koranverbrennung wirklich? Moslems werden in ihren religiösen Gefühlen verletzt und sind dann unzugänglich für Gespräche mit Christen. Wir verpassen damit sehr viele Chancen zur Mission unter Moslems. Nur wenn Mohammedaner erleben, dass wir Christen es ernst meinen mit der Nächstenliebe, sind wir in ihren Augen zumindest glaubwürdig. Damit wäre sehr viel gewonnen.
Ich erinnere mich dunkel daran, dass es auf einer Insel in Fernost (Pazifik) eine Naturkatastrophe gegeben hat; christliche Hilfsorganisationen versorgten die Bedürftigen mit Medikamenten und Nahrungsmitteln, mit Kleidung, Notunterkünften und beim Wiederaufbau. Diese Insel war hauptsächlich von Moslems bewohnt. Viele konvertierten daraufhin zum Christentum unter der Begründung: "Von unseren ehemaligen Glaubensbrüdern - auch von den Superreichen in den Ölstaaten - bekommen wir gute Wünsche und tolle Ratschläge; von den Christen bekommen wir Hilfe."
Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass es mit Klugheit und menschlicher Wärme leichter geht. Wenn Moslems einen Infostand aufbauen, dann schaue ich mir das Informationsmaterial genau an, ich lese es durch und ich nehme es auch mit. In weiteren Gesprächen merken die Moslems, dass ich mir ihre Infos zu Gemüte geführt habe, dass ich weiss, was darin steht. Dadurch fangen sie oft an, auch mir zuzuhören, wenn ich von Jesus Christus erzähle. Damit kann ich den Samen ausstreuen. Natürlich weiss ich nicht, ob er dann aufgeht, aber ein Samenkorn hat nur dann eine Chance zu gedeihen, wenn er in die Erde kommt.
Koranverbrennungen und Kreuzzüge sind kontraproduktiv. Gewalt zerstört. Was bringt es uns also? Warum schlagen wir Türen zu statt anzuklofen? Von der Frohen Botschaft zu erzählen, macht doch wirklich nur dann Sinn, wenn wir Jesu Werte leben so gut wir können: Liebe üben, sanft sein, auf andere zugehen ...
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(Autor: Markus Kenn) |
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Wie sieht es in IHREM Herzen aus?
Bekanntlich sagen Bilder mehr als 1000 Worte! In dem bekannten Klassiker "Das Herz des Menschen" mit verschiedenen Darstellungen, werden Sie auch Ihren Herzenszustand finden ...
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Auch Gotteskinder müssen Nöte durchstehen. Aber wo ist Gott und Seine Hilfe in schweren Zeiten?
Spuren im Sand
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