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Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden; und ich werde ihn lieben und mich selbst ihm offenbar machen.
Johannes 14,21
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All die Gebot uns geben sind,
dass du dein Sünd, o Menschenkind,
erkennen sollst und lernen wohl,
wie man vor Gott leben soll.
Kyrioleis.
Das helf uns Herr Jesus Christ,
der unser Mittler worden ist;
es ist mit unserm Tun verlorn,
verdienen doch eitel Zorn.
Kyrioleis.
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Frage:
Wie kann ich Gott gegenüber gehorsam sein?
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Zum Nachdenken: Oh, ich möchte mich davor hüten, einfach nur oberflächlich zu glauben oder über den Glauben oberflächlich zu reden. Ich möchte vielmehr im Gehorsam leben. Ich möchte, dass Jesus der Herr meines Lebens ist. Alles was ich habe und bin, gebe ich an Jesus ab. Alle Sorgen und Nöte gebe ich an Jesus ab. Alle weltlichen Sorgen und Ehrgeiz gebe ich an Jesus ab. Alle Verletzungen aus früherer Zeit und unbequeme Mitmenschen, die mir zu schaffen machen, gebe ich an Jesus ab. Denn ER will für mich sorgen. Denn ER weiß was gut für mich ist.
Ich übe mich im Gehorsam Jesus gegenüber, denn ER möchte mich überreichlich beschenken. ER hält alles für mich bereit. Sogar die Ewigkeit schenkt ER mir. Oh, wieso sollte ich IHM nicht gehorchen, IHM, der sogar mich erlöst hat von Schuld und Sünde. Ich danke IHM und beuge mich demütig in Seinem Willen. |
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| Du sollst keine anderen Götter neben mir haben!
Du sollst keine andern Götter haben vor mir. 5. Mose 5,7 (Luther 1912) |
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Ist die Einhaltung dieses Gebotes für uns nicht selbstverständlich? Wir sind doch schliesslich keine Heiden mehr wie z. B. die alten Griechen, deren Berg Olymp von Göttern regelrecht überbevölkert war, und wir sind auch nicht mehr so naiv wie die alten Römer, die in den Sternen ihre Götter sahen wie z. B. dem Mars oder dem Merkur! Letztendlich hat auch die Götterwelt unserer germanischen Vorfahren ausgedient, wissen wir doch, dass Blitz und Donner nicht die Launen irgend eines Gottes sind, den wir besänftigen müssen. Wir fürchten auch keine Naturgeister wie die Naturreligionen, und die Götterwelt anderer Völker hat für uns allenfalls ein ethnologisch-kulturelles oder religionswissenschaftliches bzw. historisches Interesse. Haben wir wirklich keine anderen Götter neben Ihm?
Oft sieht es anders aus: Stars aus Sport und Showbusiness, aus Pop, Rock oder anderen Musikrichtungen, aus Funk und Fernsehen, aus Film oder Politik, aus Adel oder aus den Chefetagen unserer Grosskonzerne werden oft vergöttert. Eine ganze Branche mit Fanartikern lebt sehr gut davon: Da werden entsprechende Krawatten mit dem Profil des Stars genauso vermarktet wie Tassen, Bekleidung, Buntstifte, Feuerzeuge und vieles andere mehr. Einige sind in ihrem Starkult so extrem, dass sie keine noch so berechtigte Kritik an ihrem Idol zulassen.
Doch wir vergöttern nicht nur Superstars und Prominenz, sondern oft auch Geld, Karriere, Besitz und Vermögen. Lieder vergöttern Romanhelden, selbst solche, die für Kinder gedacht sind. Nichts ist banal genug, um nicht doch irgendwie noch vergötzt zu werden.
Dies ist aber längst nicht alles: Im ausgerufenen New-Age-Zeitalter, das sich auch als Wassermannzeitalter bezeichnet, boomt der Markt mit Göttern und Naturgeistern, mit Hexen und Magiern. Längst vergessene Kulte erwachen wieder aus dem Dunst und der Finsternis vergangener Zeiten: Germanenkulte mit ihren Göttern, Feen und Naturgeistern finden nicht nur bei Rechtsextremisten und ihren Artreligionen Zulauf. Druiden in Irland beten in wiedererrichteten Heiligtümern der Kelten, und auf Island ist die alte Götterreligion staatlich anerkannt. Im ansonsten säkuralisierten Abendland interessiert man sich besonders für die hinduistische Götterwelt, aber auch indianische Religionen finden reges Interesse und auch vermehrt Zulauf.
Selbst als Christen sind wir nicht gefeit: Mancher Geistliche lehrt, dass auch in anderen Religionen das Heil zu finden sei und nehmen an Weltgebetstreffen mit anderen Religionen teil. Nicht Wenige sind der Ansicht, dass der Gott des Korans identisch mit dem der Bibel ist. Vorträge über Ähnlichkeiten und Übereinstimmungen des christlichen Glaubens mit anderen Religionen finden reges Interesse und auch in christlichen Kreisen vermehrt Zustimmung.
Aber wir dürfen nicht vergessen, dass Gottes Gebote ewig sind, dass es nur einen lebendigen Gott - den Gott der Bibel !!! - gibt und Jesus der einzige Weg zu Gott ist. Diese Erkenntnis ist eine Gnade: Wir müssen uns nicht mit vielen Gottheiten und deren Kompetenzen auseinander setzen, wir müssen nicht danach schauen, wer jetzt für welches Problem zuständig ist. Unser Gott ist für alle und alles da: Kein Problem ist so gross oder zu klein. Wir müssen keine Rituale einhalten, sondern können immer und überall beten, selbst daheim im stillen Kämmerlein. Solange wir ehrlichen Herzens und demütig beten, dürfen wir dabei stehen, sitzen, knien oder auch liegen.
Anders als die toten, von Menschen erfundenen Götzen ist der biblische Gott real, lebendig und mächtig. Er hat Augen, die alles sehen und Ohren, die alles hören. Das ist einfach grossartig. Und Gott ist gütig. Er möchte Gemeinschaft mit uns und lebt nicht in fernen Welten oder eingeschlossen in irgendwelchen Tempeln.
Jesus allein genügt, weil Er alles getan hat, um uns zu retten. Wir dürfen Sein kostbares Blut, das Er auf Golgatha für uns vergossen hat, für uns in Anspruch nehmen. Wir dürfen uns Ihm hingeben. Wir dürfen auf Ihn bauen. Wir dürfen durch Ihn unserer Errettung sicher sein. Diese Gewissheit braucht dann keine anderen Götzen.
Dadurch sind wir zugleich in der Verantwortung und dürfen die Frohe Botschaft weitersagen.
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(Autor: Markus Kenn) |
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