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Mir aber sei es fern, mich zu rühmen als nur des Kreuzes unseres Herrn Jesus Christus, durch das mir die Welt gekreuzigt ist und ich der Welt.
Galater 6,14
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Nun gehören unsre Herzen ganz dem Mann von Golgatha,
der in bittern Todesschmerzen das Geheimnis Gottes sah.
Das Geheimnis des Gerichtes über aller Menschen Schuld,
das Geheimnis neuen Lichtes aus des Vaters ewger Huld.
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Frage:
Warum ist das Kreuz für manche Menschen anstößig?
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Zum Nachdenken: Gerade die sogenannten Gutmenschen bestehen geradezu darauf dafür zu bezahlen was sie anderen schuldig sind. Sie können und wollen für ihre eigene Schuld gerade stehen. Und so können auch manche Christen die tiefe Bedeutung des Kreuzes nicht für sich in Anspruch nehmen. Paulus demütigt sich vor dem Kreuz und er will sich nicht selbst rühmen.
Für mich bedeutet es, meinen eigenen Bankrott anzuerkennen; meine Sünden aufrichtig bei Jesus am Kreuz abzulegen und es zuzulassen, dass ER für meine Schuld gestorben ist. Jesus hat den vollständigen Sieg über die Sünde errungen. Jesus allein gebührt der Ruhm, die Ehre und die Dankbarkeit! Ich bete zu Gott, dass ER mir hilft, mich selbst loszulassen und mir Kraft schenkt Ihm zu vertrauen. |
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| Die Gottlosen haben keinen Frieden
Keinen Frieden, spricht der Herr, gibt es für die Gottlosen! Jesaja 48,22 (Schlachter 2000) |
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Die Tatsache, dass die Gottlosen keinen inneren Frieden haben und auch keinen dauerhaften irdischen Frieden zustande bringen können, hebt die Bemühungen um politischen Frieden nicht auf. Sie sind wichtig und notwendig für das Zusammenleben der Menschen - angesichts der großen Bedrohungen heute mehr denn je. Und doch wird allen menschlichen Friedensbemühungen von der Bibel her der richtige Platz zugeteilt: Er liegt - um an eine Unterscheidung des Theologen Dietrich Bonhoeffer anzuknüpfen - nicht im Bereich des Letzten, sondern im Bereich des Vorletzten. Menschliche Friedensbemühungen liegen im Bereich des Vorletzten, das heißt, sie sind Notordnungen zur Aufrechterhaltung des Zusammenlebens innerhalb einer vergehenden Welt. Das Letzte hingegen wird die Wiederkunft Jesu Christi sein, der in einer völlig neuen Welt mit der Schar der Erlösten Sein ewiges Friedensreich errichtet.
Denn darüber lässt uns die biblische Prophetie nicht im Unklaren: "Das Wesen dieser Welt vergeht" (1. Korinther 7,31). "Der Tag des HERRN kommt wie ein Dieb; dann werden die Himmel zergehen mit großem Krachen; die Elemente aber werden vor Hitze schmelzen, und die Erde und die Werke, die darauf sind, werden verbrennen" (2. Petrus 3,10). "Himmel und Erde werden vergehen; aber Meine Worte werden nicht vergehen" (Matthäus 24,35).
Dieser Welt ist kein ewiger Bestand verheißen - und auch kein ewiger Friede. Im Gegenteil: In der Zeit vor der sichtbaren Wiederkunft Jesu in Herrlichkeit wird in einer Reihe schrecklicher Gottesgerichte auch der Friede von der Erde weggenommen (Offenbarung 6,4). Die dann vorhandene Gemeinde Jesu wird vielleicht vor, vielleicht aber auch während dieser Gerichte von der Erde hinweg entrückt (vgl. 1. Korinther 15,23.51 f; 1. Thessalonicher 4,16 ff.; 2. Thessalonicher 2,6 ff.; Offenbarung 3,10; 4,1 ff). Auf der Erde aber wird sich ein Volk gegen das andere erheben, man wird von "Kriegen und Kriegsgeschrei" hören, doch "das ist noch nicht das Ende" (Matthäus 24,6 f). Das Ende wird erst kommen, nachdem der Antichrist erschienen ist.
Aber Gott sei Dank: Unser HERR Jesus Christus wird diesen richten und alle diejenigen in Seinem Reich versammeln, die Ihm die Treue gehalten haben. Gehören wir dazu?!
Wir beten: Lieber HERR Jesus Christus, danke, dass Du der Sieger über alle höllischen Mächte bist. Lass uns an Deinem Sieg auf Golgatha teilhaben und in Dein herrliches Reich gelangen. Amen.
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(-Autor: Lothar Gassmann) |
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