Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Sünde / Gericht
Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 21.08.2018

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Lasst uns wirken für Jesus solange die Möglichkeit dazu noch besteht.

Ich muss wirken die Werke des, der mich gesandt hat solange es Tag ist; es kommt die Nacht, da niekmand wirken kann.

Johannes 9,4

Auf zur Ernte, ruft der Herr!
Dir zur Verfügung und anders nicht mehr!
Wer bringt die Ernte des Herrn heute ein?
Willst du ein Helfer des Heilands heut` sein?

Frage: Wollen wir uns von Gott in seinen Dienst rufen lassen?

Vorschlag: Der allmächtige Gott bittet uns Nachfolger Jesu inständig: Komme in den Weinberg, komm, komm, komm! So viele Menschen eilen ins Verderben, wenn ihnen niemand die Botschaft der Ertlösung durch Jesus Christus bringt. Lassen wir uns doch senden! Für Gott zu arbeiten das ist Glückseligkeit!

Sünde / Gericht

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Verflucht sei der Acker um deinetwillen



Da sprach Gott der HERR zu der Schlange: Weil du solches getan hast, seist du verflucht vor allem Vieh und vor allen Tieren auf dem Felde. Auf deinem Bauche sollst du gehen und Erde essen dein Leben lang.

1. Mose 3,14 (Luther 1912)


Gehen wir zurück zum Anfang der Bibel, dann erkennen wir, dass die Welt "gut" und der Mensch sogar "sehr gut" von Gott erschaffen worden war (1. Mose 1 f.). Im Urzustand des Paradieses gab es noch kein Leiden. Die Menschen lebten in unbeschwerter Gemeinschaft mit Gott und allen Geschöpfen. Ebenso erging es den Geschöpfen untereinander: Keines fraß das andere auf. Es herrschten Friede und Harmonie.

Aber dann kommt eine Störung in diese Harmonie hinein: Satan geht in Gestalt der Schlange auf die Menschen zu und möchte sie zur Trennung von Gott verführen. In 1. Mose 3 wird von diesem Ereignis berichtet. Und hier liegt die Wurzel allen Leidens. Satan trägt eine vierfache Verlockung an den Menschen heran: Er möchte ihn zur Selbstvergottung verleiten, zur Bewusstseinserweiterung veranlassen, ihm Unsterblichkeit beim Übertreten der Gebote Gottes suggerieren sowie überhaupt Gott und Seine Gebote infrage stellen (vgl. 1. Mose 3,1-5).

Und diese vierfache Versuchung - vor allem zur Selbstvergottung - treibt den Menschen dazu, sich von Gott loszusagen. Es kommt zum Sündenfall, zum Abfall von Gott. Und die Folge ist nun eben nicht die von Satan in Gestalt der Schlange versprochene Herrlichkeit, Erkenntnis und Unsterblichkeit - mit diesen Lügen hat er den Menschen geködert -, sondern die Mühsal, das Leid und die Sterblichkeit, die über die gesamte Schöpfung als Gericht Gottes hereinbrechen: Die Schlange wird von Gott "verflucht", die Frau soll "mit Mühen Kinder gebären", und zum Mann sagt Gott: "Verflucht sei der Acker um deinetwillen! Mit Mühsal sollst du dich von ihm nähren dein Leben lang. Dornen und Disteln soll er dir tragen, und du sollst das Kraut auf dem Felde essen. Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis du wieder zur Erde werdest, davon du genommen bist. Denn du bist Erde und sollst zu Erde werden" (1. Mose 3,14 ff.).

Hier ist das Leiden im Blick auf die Geschöpflichkeit deutlich genannt, z.B. die Schmerzen beim Gebären, die mit Mühsal verbundene Struktur der Schöpfung, die Vergänglichkeit und der Tod. Die Vorstufe des Todes ist die Krankheit. Der Tod ist nur die letzte Stufe dessen, was sich in Schwäche, Krankheit und dem Zerfallen der irdischen Geschöpflichkeit vorbereitet.

Wir halten fest: Die Welt war gut geschaffen, aber die Sünde des Menschen, der Abfall vom lebendigen Gott, das Selber-wie-Gott-Sein-Wollen wurde zur Wurzel des Leidens. Das Paradies ist verschlossen. Unvollkommenheit, Krankheit und Tod traten in die Welt. Satan, der Fürst dieser Welt, machte seinen Einfluss geltend - und tut es bis heute.

Das Leid hat also seine Wurzel in der Sünde des Menschen. Aber Jesus Christus, Gottes Sohn, ist in diese Welt gekommen, um uns von der Sünde zu erlösen. Er hat Satan, der uns ins Verderben ziehen möchte, besiegt. Zwar gibt es in unserer vergehenden Welt noch Leiden, aber alle gläubigen Christen dürfen sich auf die Herrlichkeit bei Gott dem Vater freuen. Diese Hoffnung schenkt uns schon hier und jetzt Kraft, das Leiden zu ertragen.

Wir beten: HERR, unser Gott, wie viel Leid gibt es auf dieser Welt. Aber in diese Welt voll Leiden hast Du Deinen Sohn Jesus Christus gesandt. Danke, dass Jesus für uns gestorben ist. Danke, dass Satan, Sünde und Tod am Kreuz auf Golgatha besiegt worden sind. HERR, schenke uns die Kraft,von diesem Sieg auf Golgatha her zu leben und dem Leiden zu begegnen. Amen.


(-Autor: Lothar Gassmann)


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