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..die durch Glauben Königreiche bezwangen, Gerechtigkeit wirkten, Verheißungen erlangten, der Löwen Rachen verstopften, ..
Hebräer 11,33
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Auf meinen lieben Gott
trau ich in Angst und Not;
der kann mich allzeit retten
aus Trübsal, Angst und Nöten,
mein Unglück kann er wenden,
steht alls in seinen Händen.
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Frage:
Was kann der Glaube an den Auferstandenen bewirken?
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Zum Nachdenken: Im 11. Kapitel des Hebräerbriefes werden uns die Segnungen, die durch den Glauben geschehen, vor Augen geführt. Der Glaube kann Berge versetzen. Durch meinen Glauben bin ich erlöst und errettet zum ewigen Leben. Der Glaube gibt Sicherheit in guten und in schlechten Zeiten. Dabei muss ich aber erkennen: Der Glaube erfüllt nicht alle meine Wünsche. Der Glaube erhört nicht alle meine Gebete. Der Glaube lässt nicht Anfechtungen, Probleme und Verwerfungen in meinem Leben aus.
Aber durch den Glauben stehe ich an Gottes Hand und ich darf mich auf Ihn verlassen, dass ER es gut mit mir meint. ER hat einen guten Plan für mein Leben. ER wird es wohl machen. Auch wenn ich Seine Wege nicht immer verstehe, so will ich mich doch an Ihn halten. Vielleicht kann ich es mit dem Wort `dennoch` am besten verstehen. |
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| Lob des HERRN im Gottesdienst
Ich bin euren Feiertagen gram und verachte sie und mag eure Versammlungen nicht riechen. Und ob ihr mir gleich Brandopfer und Speisopfer opfert so habe ich keinen Gefallen daran; so mag ich auch eure feisten Dankopfer nicht ansehen. Tue nur weg von mir das Geplärr deiner Lieder; denn ich mag dein Psalterspiel nicht hören! Es soll aber das Recht offenbart werden wie Wasser und die Gerechtigkeit wie ein starker Strom. Amos 5,21-24 (Luther 1912) |
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Vor einigen Jahren soll sich in einer Stadt folgendes abgespielt haben: Eine Frau will am Sonntagmorgen zum Gottesdienst gehen. Als sie sich der Kirche nähert, sieht sie eine Menge Leute vor der Kirchentür stehen. Die Tür ist zu. "Was ist denn los?", ruft sie. "Hat den Pfarrer über Nacht der Schlag getroffen?" Aber da entdeckt sie das große Plakat an der Kirchentür - und fast trifft sie der Schlag. Auf dem Plakat ist zu lesen: "Die Kirche bleibt geschlossen aufgrund des heutigen Predigttextes."
Was ist das für ein Predigttext, was sind das für Worte, um die es da geht? Es sind die oben zitierten Worte: Worte Gottes an Sein Volk Israel und an uns, die vom Propheten Amos ausgesprochen werden. Es sind harte Worte. Schockierend und deprimierend. Warum feiern wir überhaupt noch Gottesdienst, wenn es so ist? Haben jetzt doch die recht, die sagen "Man kann auch ohne Gemeinde fromm sein" oder "Die Kirchenspringer sind auch nicht besser"?
Eine Antwort können wir nur finden, wenn wir das Amosbuch im Zusammenhang mit der ganzen Bibel lesen. Und da wird folgendes deutlich: Es geht in der Bibel nicht um eine grundsätzliche Verwerfung des Gottesdienstes. Die Psalmen etwa rufen zum Lob des HERRN im Gottesdienst auf und sind selbst zum großen Teil Gottesdienstgesänge. Aber es geht um die rechte Haltung und die rechte Art von Gottesdienst. So stellen sich uns zwei Fragen: 1. Mit welcher Haltung und aus welchen Motiven gehen wir zum Gottesdienst? 2. Beschränkt sich unser Gottesdienst nur auf den Sonntagvormittag? Mit diesen Fragen werden wir uns in den nächsten Tagen beschäftigen. Wir beten:
Oh HERR, ohne Dich ist Leben wie der Tod,
ist jeder Tag wie Finsternis, hat selbst der Satte Not.
Oh HERR, ohne Dich ist Freude wie der Frost,
bleibt jedes Lachen hohl und leer, fehlt Tröstern selbst der Trost.
Oh HERR, ohne Dich bleibt Freispruch doch Gericht,
bleibt jede Sünde ungesühnt, geht es im Sterben nicht..
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(-Autor: Lothar Gassmann) |
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