Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Christ werden
Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 20.01.2018

Tagesleitzettel-Feeds RSS-Feed Tagesleitzettel druckenDruck Tagesleitzettel (Bibellese / Kurzandacht) per Newsletterabonnement täglich erhaltenEMail-Abo.
Jesus mit Freuden und in Treue dienen

Nun fordert man nicht mehr von den Haushaltern, als dass sie für treu befunden werden.

1.Kor. 4,2

Wie wirst Du einst vor Jesus Christus stehen:
Wird er Hingabe und Treue bei Dir sehen?
Oder dienst Du Jesus nur wenn es Dir recht -
mal mehr, mal weniger und dazu schlecht?

Frage: Bist Du treu in der Aufgabe die Dir Jesus Christus anbefohlen hat?

Tipp: Jedes Gotteskind hat Aufgabengebiete von Gott zugewiesen bekommen. Auch heißt es in 1. Petrus 4,10: „Dient einander, jeder mit der Gnadengabe, die er empfangen hat, als gute Haushalter der mannigfaltigen Gnade Gottes“. Jedes Gotteskind steht also in einer gewissen Verantwortung vor Gott und Menschen und soll in seiner Haushaltung treu sein. Nun ist jedes Gotteskind anders geartet und hat unterschiedliche Gaben und Möglichkeiten. Entsprechend lesen wir auch nichts von „perfekten Ergebnissen“ welche Gott erwarten würde. Was er aber sogar „fordert“(!) ist die Treue: Dienst Du Gott voller Liebe und Hingabe in aller Treue – oder nur wenn es Dir gerade passt und dazu ggf. noch mürrisch? Sagt nicht Gottes Wort auch: „Dient dem Herrn mit Freuden“ (Psalm 100,2)? Wie sieht es hierin bei Dir aus?

Christ werden, Umkehr, Glauben wagen

Inhalt

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

16

17

18

19

20

21

22

23

24

25

26

27

28

29

30

31

32

33

34

35

36

37

38

39

40

41

42

43

44

45

46

47

48

49

50

51

52

53

54

55

56

57

58

59

60

61

62

63

64

65

66

67

68

69

70

71

72

73

74

75

76

77

78

79

80

81

82

83

84

85

86

87

88

89

90

91

92

93

94

95

96

97

98

99

100

101

102

103

104

105

106

107

108

109

110

111

112

113

114

115

116

117

118

119

120

121

122

123

124

125

126

127

128

129

130

131

132

133

134

135

136

137

138

139

140

141

142

143

144

145

146

147

148

149

150

151

152

153

154

155

156

157

158

159

160

161

162

163

164

165

166

167

168

169

170

171

172

173

174

175

176

177

178

179

180

181

182

183

184

185

186

187

188

189

190

191

192

193

194

195

196

197

198

199

200

201

202

203

204

205

206

207

208

209

210

211

212

213

214

215

216

217

218

219

220

221

222

223

224

225

226

227

228

229

230

231

232

233

234

235

(Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Christwerden-Menüs geblättert werden)


Jesu Barmherzigkeit gegenüber Sündern


"Und als Jesus von dort wegging, sah er einen Menschen am Zoll sitzen, der hieß Matthäus; und er sprach zu ihm: Folge mir! Und er stand auf und folgte ihm.
..."

Matthäus 9, 9-13

Matthäus war ein Zöllner, ein Kollaborateur also, der für die Römer die Steuern eintrieb. Solche Kollaborateure waren nicht sehr beliebt: Sie waren nirgends und werden niemals beliebt sein, denn man nennt sie Verräter, die mit den Feinden des eigenen Volkes oder der eigenen Nation gemeinsame Sache machen und sich selbst bereichern. Für das jüdische Volk der damaligen Zeit war dies besonders schlimm, hatten sie ja nicht nur ihr eigenes Land verloren: Für sie galt es als eine Sünde, sich mit Ungläubigen - also Nichtjuden - gegen die eigenen Glaubensgenossen vorzugehen.

Doch Jesus, der jedes einzelne Herz aller Menschen kennt, wusste, dass Matthäus sich nach Umkehr und nach einem Neubeginn sehnte.
Deshalb aß Er auch immer wieder mit Zöllnern und Sündern. Wer die Bibel kennt, weiß, dass Jesus sich auch immer wieder auf Sünder eingelassen hat: Auf die Ehebrecherin genauso wie auf den römischen Hauptmann. Allen Sündern, die reumütig gewesen sind und die auch heute bzw. während der noch andauernden Gnadenzeit bereuen, vergibt Er, wenn sie sich unter Sein Blut von Golgatha stellen.

Die Pharisäer in ihrer Selbstgerechtigkeit beschwerten sich immer wieder darüber und fragten Seine Jünger, warum denn Jesus mit Zöllnern und Sündern esse. Jesus hat dies gehört und wies die Pharisäer zurecht: Schließlich ist Er gekommen, das Verlorene zu suchen, denn wie die Kranken einen Arzt brauchen, brauchen die Verlorenen einen Retter. Und Jesus hat Erbarmen mit ihnen und mit uns.
Das ist auch gut so: Ohne Sein Erbarmen wären wir hoffnungslos verloren und müssten auf ewig in die Hölle. Wer Jesus aber als ganz persönlichen Retter annimmt, der ist gerettet. Damit zeigt Gott Seine Barmherzigkeit.

Die Pharisäer aber hofften nicht auf die Barmherzigkeit Gottes, sondern auf ihre Opfer, auf ihre Gerechtigkeit und Frömmigkeit. Geht es uns da nicht genauso? Auch ich habe mir vor meiner Bekehrung immer wieder gesagt, dass ich ja gar nicht so schlecht bin: Schließlich habe ich nie jemanden erpresst, nie jemanden umgebracht, und im Grunde habe ich den Ruf weg, ziemlich gutmütig, sanft und friedfertig zu sein. Und doch habe ich auch schon gestohlen, verleumdet, gelogen, mit Worten verletzt und viele andere Dinge getan, die nicht in Ordnung sind. Für Gott bin ich damit ein verdammungswürdiger Sünder: Selbst die kleinste Sünde muss Er aufgrund Seiner Heiligkeit bestrafen. Da wir Menschen allesamt Sünder sind, hat Er Jesus zur unserer Rettung in Seinem Erbarmen geschickt. Jesus zeigte während Seines Erdenwirkens die Barmherzigkeit und Liebe Gottes: Christus starb für uns am Kreuz und stand als Zeichen Seines Sieges am Dritten Tage wieder auf.

Letztendlich können wir uns auch nicht auf unsere Gerechtigkeit und Frömmigkeit verlassen genausowenig wie auf unsere Opfer: So gerecht sind wir im Grunde gar nicht, und wir wissen das auch, wenn wir einmal ehrlich sind. Und was bedeutet für uns Frömmigkeit? Man kann sogar zum Scheine beten und regelmäßiger Gottesdienstbesucher sein, doch wer nicht im Herzen Gott liebt, betrügt sich selbst damit. Es geht nicht um Wallfahrten und Gebete, die wir vor uns her sagen, weil wir so fromm sind, sondern darum, ob wir Gott lieben und aus diesem Grund Seine Gebote halten, ob wir unser Vertrauen auf Jesu setzen und Sein Gnadengeschenk annehmen und für Gottes Barmherzigkeit und Rettung danken.
Wir können auch noch so viele Kerzen aufstellen, wir können noch so viel spenden, wir können noch so viele Messen spenden: Was nützt es, wenn wir unseren Sinn und unser Herz nicht von Jesus grundlegend verändern lassen? Dann bleiben wir im Innern die Alten und sind keinen Schritt weiter, allem äußeren Anschein zum Trotz.

Gott möchte, dass auch wir barmherzig sind: Dabei geht es nicht um irgendein vorgespieltes Mitleid, und es geht auch nicht darum, eine Werksgerechtigkeit zu vollbringen, sondern um unsere Liebe: Wer weiß, dass Gott jeden Menschen liebt, der wird, wenn er es ernst meint mit seinem Glauben, selbst seine Liebe zu den Menschen vergrößern. Weil Gott mich durchgetragen hat, vermag ich mich nicht zu verweigern, wenn ein Anderer gestützt werden muss. Weil Gott mir meine große Schuld vergeben hat, kann ich auch die kleine Schuld vergeben, die an mir begangen wurde. Weil Gott mich beschenkt, kann auch ich eine offene Hand haben. Und wer Barmherzigkeit übt, bemerkt, dass er selbst reich wird, reich an Liebe, reich an Glauben, reich an Vertrauen, reich an Vergebung, reich an Zeit.


(Autor: Markus Kenn)


  Copyright © by Markus Kenn, www.christliche-themen.de
  Dieser Inhalt darf unter Einhaltung der Copyrightbestimmungen kopiert und weiterverwendet werden


Ähnliche Artikel, Gedichte etc. auf www.christliche-themen.de:
Übergabegebet an meinen Herrn Jesus (Themenbereich: Bekehrung)
Wer wird errettet? (Themenbereich: Gottes Gnade)
Wen da dürstet, der komme zu Mir (Themenbereich: Bekehrung)
Er rufet immer noch - Jesu Blut bringt Heil (Themenbereich: Bekehrung)
Buße tun! (Themenbereich: Bekehrung)
Der Reformationstag (Themenbereich: Gottes Gnade)
Der verlorene Sohn (Themenbereich: Gottes Gnade)
Gott ist nicht käuflich! (Themenbereich: Gottes Gnade)
Infos, große Linklisten etc. auf www.bibelglaube.de zu weiteren Artikeln, Gedichten, Liedern usw.:
Themenbereich Gnade Gottes
Themenbereich Barmherzigkeit Gottes
Themenbereich Bekehren



Gottesbotschaft
Bibel & Glauben
Christliche Gedichte und Lieder
Christliche Gedichte & Lieder
Christliche Themen

Christliche Lyrik

Christliche Kinderwebsite mit Kindergedichten und Spielen
Christliche Kinderwebsite
Tagesleitzettel, die tägliche Bibellese
tägliche Bibellese
Christen heute
Christen heute
Christliche Unternehmen stellen sich und ihre Leistungen vor
Christliches Branchenverzeichnis
Web-Verzeichnis zum biblisch-christlichen Glauben
Christliches Web-Verzeichnis

Rettung finden

Jesus Christus ist in die Welt gekommen, Sünder zu erretten!

1. Timotheus 1,15

Buß-Aufruf


www.die10gebotegottes.de

DEINE Wahl!

Darum wacht jederzeit und bittet, dass ihr gewürdigt werdet, diesem allem zu entfliehen, was geschehen soll, und vor dem Sohn des Menschen zu stehen!
(Lukas 21,36)

Wirst Du entfliehen dürfen - oder zurückbleiben müssen?

Topaktuelle Bibelarbeiten

Bibelarbeiten mit Fragen und Antworten zu topaktuellen endzeitlichen Themen:

Das Zeichen des Menschensohn
Das Zeichen des Menschensohns

Offenbarung 12 und der vergangene 23.09.2017

Die 7 Sendschreiben Jesu an die Endzeitgemeinden

Die Bedeutung der Sterne in der Zeit des Endes

Das Gleichnis von den zehn Jungfrauen (Matth. 25,1-13)

Vorbereitung gläubiger Christen auf die Erstlings-Entrückung

Das Preisgericht

Die Hochzeit des Lammes

Das neue Jerusalem