Sünde / Gericht

Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 16.08.2022

Tagesleitzettel-Feeds RSS-Feed Tagesleitzettel druckenDruck Tagesleitzettel (Bibellese / Kurzandacht) per Newsletterabonnement täglich erhaltenEMail-Abo.

Jesus kommt bald wieder!

Bereitet dem Herrn den Weg … Siehe, da ist euer Gott, siehe da ist der Herr. Er kommt gewaltig und sein Arm wird herrschen!

Jesaja 40,3+10

Das Trostbuch von Gottes Erlösungsplan
bricht sich im Gottessohn Jesu Christi Bahn.
Vorbereitet zu sein, ist die Gunst der Stunde;
die Bibel bezeugt das vielmals aus Gottes Munde.
Dies Wort galt zuerst dem auserwählten Volk Israel,
damit niemand den kommenden Messias verfehl.

Frage: Wie bereitest Du dem Herrn den Weg (in den Tag...)? Mit Vorfreude und Glaubensbereitschaft?

Bekräftigt: Auch die Heidenvölker dürfen sich freuen, durch Glauben gehören sie zu den Jesus-Treuen. Ja, Jesus kommt wieder in Kraft und Macht(*), Seine Zusagen sind bald auf den Punkt gebracht!
*Zwei Ereignisse spricht das Trostbuch an (Kap.40-55): Jesu erstes Kommen vor 2000 Jahren und sein zweites Kommen am Ende der Trübsal in Kraft und Herrlichkeit. (Mt.3,3)

Sünde / Gericht

Inhalt

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

16

17

18

19

20

21

22

23

24

25

26

27

28

29

30

31

32

33

34

35

36

37

38

39

40

41

42

43

44

45

46

47

48

49

50

51

52

53

54

55

56

57

58

59

60

61

62

63

64

65

66

67

68

69

70

71

72

73

74

75

76

77

78

79

80

81

82

83

84

85

86

87

88

89

90

91

92

93

94

95

96

97

98

99

100

101

102

103

104

105

106

107

108

109

110

111

112

113

114

115

116

117

118

119

120

121

122

123

124

125

126

127

128

129

130

131

132

133

134

135

136

137

138

139

140

141

142

143

144

145

146

147

148

149

150

151

152

153

154

155

156

157

158

159

160

161

162

163

164

165

166

167

168

169

170

171

172

173

174

175

176

177

178

179

180

181

182

183

184

185

186

187

188

189

190

191

192

193

194

195

196

197

198

199

200

201

202

203

204

205

206

207

208

209

210

211

212

213

214

215

216

217

218

219

220

(Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Gottesgericht-Menüs geblättert werden)


Paulus´ Verteidigungsrede



Ihr Männer, liebe Brüder und Väter, hört mein Verantworten an euch....

Apostelgeschichte 22,1-21 (Luther 1912)


Weil Paulus die neue Lehre, das Evangelium von Jesus Christus, angenommen hatte, wurde er verfolgt: Dabei waren es vor allem Schriftgelehrte, Sadduzäer und Pharisäer; zu Letzteren hatte auch Paulus gehört. Doch Paulus scheute sich nicht, ihnen Rede und Antwort zu stehen und dabei sein Bekenntnis zu Jesus Christus abzulegen, der sein ganz persönlicher Erretter und Erlöser geworden war. In der uns in der Apostelgeschichte überlieferten Verteidigungsrede rühmt Paulus sich nicht selbst, sondern er gesteht seine eigene Schuld ein; er beschönigt dabei nichts, er sucht nicht nach Entschuldigungen, er versucht sich nicht einmal ansatzweise heraus zu reden, sondern gibt unumwunden zu, sich versündigt zu haben und dadurch große Schuld auf sich geladen zu haben. Dazu gehört Realitätssinn, Geradlinigkeit, Aufrichtigkeit, Rückgrat und eine gehörige Portion Mut, nicht nur vor den Anderen, auch vor sich selbst. Wer gibt denn schon gerne zu, einen auch noch so geringen Fehler gemacht zu haben? - Paulus hingegen hatte sogar das Blut von Christen vergossen, und er war befriedigt, als er sah, dass man Stephanus zu Tode steinigte. Das Ableben von Stephanus war für Paulus sogar ein Erfolgserlebnis gewesen.

Daraus können wir Einiges lernen: Auch wir haben Schuld auf uns geladen, ob wir das wollten oder nicht. Niemand von uns ist so heilig, dass er nur Gutes tut, niemand von uns ist frei von Ungerechtigkeit. Selbst die besten Lehrer können sich nicht davon frei sprechen, dass bei ihrer Notengebung Sympathien und Antipathien für oder gegen einzelne Schüler ihren Einfluss haben. Auch die besten Eltern werden Geschwisterkindern nicht ganz gerecht, so sehr sie das auch wollen, und selbst bei Einzelkindern handeln sie nicht immer so, wie es sein sollte.

Obwohl ich als Single keine eigenen Kinder und keine Gattin habe, die ich ungerecht behandeln könnte, bin ich auch nicht frei von Schuld: Meine Fehlerhaftigkeit, meine Unvollkommenheit kommt dafür anderswo zum Ausdruck. Manchmal gehören dazu überflüssige Ratschläge über Kindererziehung und das Führen einer glücklichen Ehe. Ironisch könnte man sagen: Einer, der keine angetraute Ehefrau und keine Kinder hat, der weder Lehrer, Psychologe oder Erzieher ist, muss diesbezüglich ja auch wirklich alles wissen! - Nun denn: Ich erwische mich jedoch nicht nur hier, wie ich "klug" reden kann ohne eine Ahnung von dem zu haben, was ich da von mir gebe. Auch damit kann man schuldig werden.

Von Paulus aber lerne ich, dass ich mich immer zuerst an die eigenen Nase packen muss. Man kann sich nicht über die mangelnde Reinlichkeit seines Nachbarn beschweren, wenn man nicht zuerst vor seiner Haustür kehrt. Vor allem geht es darum, die eigene Schuld nicht klein reden zu wollen, und ich halte nichts davon, die eigene Verantwortung für das selbst verschuldete Verhalten einer schlechten Kindheit oder den Umständen zuzuschieben; das mag zwar Einiges, vielleicht sogar Vieles erklären, aber längst nicht alles, und sie sind vor allem kein Freifahrtschein für das eigene Versagen. Die Schuld, die Andere gegen mich auf sich geladen haben, berechtigt mich keinesfalls dazu, selbst schuldig zu werden, und Sachzwänge umschreiben in der Regel nur vornehm, dass man den Weg des geringsten Widerstandes geht und Konflikte meiden will. Die meisten Menschen handeln wie Soldaten, denn in jeder Armee gilt die Devise: "Bloß nicht negativ oder positiv auffallen!"

Wenn wir unsere Schuld nicht sachlich eingestehen, wenn wir zu beschönigen versuchen und Ausreden nutzen, dann handeln wir wie ein Trunkenbold, der immer wieder "gute" Gründe anführen kann, warum er gerade jetzt sich einen genehmigt, und sei es nur, dass zu einem guten Essen auch der entsprechende Wein gehöre, dass man ein Verdauungsschnäpschen brauche, dass Bier trinken zum Grillen und zum Fußball gucken einfach dazu gehören würden usw. Man findet immer Gründe, dies und jenes zu tun oder zu unterlassen; es ist nur die Frage, ob diese Gründe einer objektiven Prüfung Stand halten. Wie beim "Besuch der alten Dame" - einem Drama von Friedrich Dürrenmatt - lehnten die Angesprochenen in einem Dorf zunächst ab, einen Menschen auf Wunsch dieser alten Dame umzubringen, doch nach und nach überzeugten sie sich selbst davon, dass dieser Mord sogar noch ein gutes Werk ist.

So ist es mit dem Bösen allgemein: Man kann immer mit irgend etwas argumentieren; auch die Sklavenhalter in den Südstaaten der USA führten Gründe für die Sklavenhaltung an, in dem sie unter anderem davon überzeugt waren, ihren dunkelhäutigen Sklaven, die sie ohnehin als Menschen zweiter oder dritter Klasse ansahen, auch noch einen Gefallen zu tun; sie scheuten sich nicht einmal davor zurück, sich die Bibel dafür zurecht zu biegen. Einfacher ausgedrückt handeln wir wie Herbert Hiesl, einem Komiker aus den 1960iger Jahren, der einmal auf einer Single davon sprach, dass er vor Gericht stand und als Angeklagter gefragt wurde, warum er den Zeugen geschlagen habe. Die Antwort war prägnant: "Er stand gerade so günstig da!" - So kann man sich die eigene Schuld auch schönreden, auch wenn es bei Herbert Hiesl glücklicherweise nur ein Scherz war.

Wenn wir vor Gott kommen oder uns vor Menschen verantworten müssen, dann mag es uns schwer fallen, davon zu sprechen, dass wir gefehlt haben, dass wir schuldig geworden sind. Aber nützen uns Beschönigungen wirklich etwas? Auch wenn wir den Menschen Sand in die Augen streuen können: Gott können wir nicht belügen. Gott können wir nicht täuschen, und dies ist auch gut so: Dann sind wir - wenn wir es ernst meinen - genötigt, ehrlich zu werden auch vor uns selbst: Selbsterkenntnis ist immer der erste Schritt zur Besserung, wenn zwar auch nur ein Schritt, aber dafür ein entscheidender, denn selbst die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt.

Mag es uns auch noch so peinlich sein, unsere Schuld einzugestehen, so ist das dennoch notwendig: Wenn wir hier unehrlich sind, dann laden wir uns nur noch weitere Schuld auf. Es ist wie in einem Strudel, der uns immer tiefer herunterzieht, bis wir in den Fluten unserer Schuld und unseres Versagens ertrinken. Wer einmal die peinliche Situation durch gestanden und seine Schuld ans Licht gebracht hat, ist am Ende erleichtert, gewinnt an Glaubwürdigkeit und kann so Jesus an sich wirken lassen. Ausreden dagegen sind immer schlecht, wir betrügen uns damit selbst. Machen wir es wie Paulus: Beschönigen wir unser Versagen nicht, sondern bringen es ehrlich vor Gott.


(Autor: Markus Kenn)


  Copyright © by Markus Kenn, www.christliche-themen.de
  Dieser Inhalt darf unter Einhaltung der Copyrightbestimmungen kopiert und weiterverwendet werden


Ähnliche Artikel, Gedichte etc. auf www.christliche-themen.de:
Deutschland - tue Buße! (Themenbereich: Sünde)
Der Gottlose weiß gar nichts (Themenbereich: Sünde)
Du sollst nicht stehlen! (Themenbereich: Sünde)
Unsere Zehn Plagen (Themenbereich: Sünde)
Sünde macht krank (Themenbereich: Sünde)
Gottes Namen nicht missbrauchen! (Themenbereich: Sünde)
Mein Lebensbuch (Themenbereich: Sünde)
Eine Sünde zieht viele andere nach sich! (Themenbereich: Sünde)
Infos, große Linklisten etc. auf www.bibelglaube.de zu weiteren Artikeln, Gedichten, Liedern usw.:
Themenbereich Sünden bekennen
Themenbereich Sünden



Friede mit Gott finden

Mach Dich bereit, Deinem Gott zu begegnen!!

„Lasst euch versöhnen mit Gott!“ (Bibel, 2. Kor. 5,20)"

Dieses kurze Gebet kann Deine Seele retten, wenn Du es aufrichtig meinst:

Lieber Jesus Christus, ich habe viele Fehler gemacht. Bitte vergib mir und nimm Dich meiner an und komm in mein Herz. Werde Du ab jetzt der Herr meines Lebens. Ich will an Dich glauben und Dir treu nachfolgen. Bitte heile mich und leite Du mich in allem. Lass mich durch Dich zu einem neuen Menschen werden und schenke mir Deinen tiefen göttlichen Frieden. Du hast den Tod besiegt und wenn ich an Dich glaube, sind mir alle Sünden vergeben. Dafür danke ich Dir von Herzen, Herr Jesus. Amen

Weitere Infos zu "Christ werden"

Vortrag-Tipp: Eile, rette deine Seele!

Leben vom Sieg Jesu her

(Prof. Dr. Werner Gitt)

Jesus ist unsere Hoffnung!

Aktuelle Endzeit-Infos aus biblischer Sicht

Matrix 4 Ausschnitt offizieller Trailer "Matrix 4: Resurrections"
und die Corona-Zeit

Jesu Anweisungen an seine Brautgemeinde für die Entrückung (Lukas 21,25-36)

Wann wird die Entrückung sein bzw. wie nah sind wir der Entrückung?

Die Entrückung des Elia und die der Brautgemeinde

Corona Die vier apokalyptischen Reiter und die Corona-Zeit

Left Behind – Zurückgeblieben bei der Entrückung

Endzeitliche News

Agenda 2030 / NWO / Great Reset

Agenda 2030

Die UNO-AGENDA 2030 und die kommende WELTREGIERUNG!
Vortrag Teil 1         Vortrag Teil 2

Weltherrschaft als neue Welt-ordnung - The Great Reset? (Pastor Wolfgang Nestvogel)

Weitere Infos ...

Evangelistische Ideen
Evangelistische Ideen

„Jeder Christ – ein Evangelist!“ - so kann man Jesu Missions-Auftrag (Markus 16,15) auch betiteln. Ein paar praktische Anregungen finden Sie unter Spruchstein FISCH evangelistische Ideen.

Gospel


The Gospel

"Ich war einst verloren, aber Jesus streckte mir seine Hand entgegen - und dieses Glück möchte ich mit Ihnen teilen!"

(Text) - (youtube)

Gottesbotschaft
Bibel & Glauben
Christliche Gedichte und Lieder
Christliche Gedichte & Lieder
Christliche Themen

Christliche Lyrik

Christliche Kinderwebsite mit Kindergedichten und Spielen
Christliche Kinderwebsite
Tagesleitzettel, die tägliche Bibellese
tägliche Bibellese
Christen heute
Christen heute
Christliche Unternehmen stellen sich und ihre Leistungen vor
Christliches Branchenverzeichnis
Web-Verzeichnis zum biblisch-christlichen Glauben
Christliches Web-Verzeichnis