Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Gebote Gottes
Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 13.11.2018

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Buße und Bekehrung um ewiges Leben zu bekommen!

Denn ich habe kein Gefallen am Tod dessen, der sterben muss, spricht GOTT, der Herr. So kehrt denn um, und ihr sollt leben!

Hesekiel 18,32

Was Jesus Christus will, was ihm gefällt,
ist weder Lauheit, noch die sündige Welt,
sondern demütig, bußfertige Herzen,
die er am Kreuz erkaufte unter Schmerzen!

Frage: Gott möchte, dass Sie leben! Sind Sie schon umgekehrt?

Tipp: Gott spricht hier vom ewigen Tod der Gottesferne und der Hölle, den jeder sündige Mensch erleiden „muss“. Daran hat Gott aber kein Gefallen! Weil er heilig ist können wir sündige Menschen nur durch Jesus Christus, welcher an unserer Stelle die Strafe der Sünde durch seinen Tod verbüßte, die nötige Gerechtfertigung erlangen! Nur wer Buße tut d.h. Jesus Christus seine Sünden bekennt und Ihn als HERRN in sein Leben aufnimmt, kann vor Gott bestehen. Daher ruft uns Gott auf, dass wir uns bekehren. Die Dramatik wird aber nun in der Endzeit noch eine ganz andere Stufe erlangen: Die Bibel weist auf noch zunehmende weltweite Katastrophen und am Ende sogar göttliche Zorngerichte hin. Dem können wahre Gotteskinder, die Jesus nachfolgen wohin dieser geht (Off. 14,4), entfliehen (Lukas 21,36)! Jeder der Gottes Rettungsangebot noch nicht angenommen hat sei an dieser Stelle dazu aufgerufen! Es gibt ein „zu spät“!

Gebote Gottes

Inhalt

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Von Gottes Geboten nicht weichen



Und er bestellte die Priester in ihren Ordnungen zu ihrem Amt, wie es David, sein Vater, bestimmt hatte und die Leviten zu ihrem Dienst, daß sie lobten und dienten vor den Priestern, jegliche auf ihren Tag, und die Torhüter in ihren Ordnungen, jegliche auf ihr Tor; denn also hatte es David, der Mann Gottes, befohlen. Und es ward nicht gewichen vom Gebot des Königs über die Priester und Leviten in allerlei Sachen und bei den Schätzen.

2. Chronik 8, 14-15 (Luther 1912)


In Gottes Tempel hatte alles seine Ordnung: Gott hatte genaue Vorschriften gegeben, wie der Tempel auszusehen hatte und wohin bestimmte Dinge zu kommen hatten: So war die Bundeslade im Allerheiligsten hinter einem Vorhang aufzubewahren. Auch die Materialien, die verwendet werden mussten, schrieb Gott genauestens vor; deshalb sagte Gott nicht nur, dass Steine, sondern dass Marmor verwendet werden müsse, und Er sprach nicht nur von Holz, das verwendet werden sollte, sondern befahl, dass es Zedernholz zu sein hatte. Deshalb nimmt es auch nicht Wunder, dass die Priester ihre Ordnungen halten mussten, in denen es darum ging, wie genau geopfert werden musste, dass sich auch die Priester zu heiligen hatten und wann sie ihren Dienst versehen mussten.

Gott tut dies keineswegs deshalb, um uns in unseren Freiheiten zu beschneiden: Er möchte nämlich, dass wir frei sind und uns frei und nicht unter Zwang für Ihn entscheiden: Sonst hätte Er Marionetten oder Automaten oder Beides für den Gottesdienst geschaffen. Gott weiß aber auch, dass es nicht ohne Regeln und Vorgaben geht. Dies erfahren wir ja auch in unserem Alltag. So gibt es in Mehrfamilienhäusern eine Hausordnung, in der vorgegeben wird, wann wer welchen Abschnitt des Treppenhauses zu reinigen hat, wann die Außentür zu schließen ist und ob z. B. Hunde gehalten werden dürfen. Auch im Straßenverkehr bräche ein heilloses Chaos aus, wenn es nicht Vorschriften gäbe, die uns sagen, dass wir in Deutschland Rechtsverkehr haben, wie es mit der Vorfahrt zu handhaben ist und wann man zu blinken hat.

Eltern wissen aus Erfahrung, dass Kinder schon Regeln brauchen: Das schafft klare Abläufe und gibt Sicherheit und Orientierung. Wenn Kinder nicht wissen, wann sie sich zum Mittagessen einzufinden haben, wenn sie nicht wissen, welche Aufgaben sie im Haus übernehmen sollen, dann werden sie unsicher. Familien dagegen, die sich zu festen Zeiten treffen und gemeinsam z. B. die Mahlzeiten einnehmen, schaffen ja auch ein Gefühl der Zusammengehörigkeit und des Vertrauens, und es übt ein zuverlässiges Verhalten ein.

Mit Seinen Geboten zeigt uns Gott auch, dass Er zuverlässig ist, dass wir Ihm vertrauen dürfen und auch, was Er von uns konkret erwartet. Ein Beispiel kann dies verdeutlichen: Ein Verkäufer, der nicht weiß, was wir wollen, kann uns auch nicht wirklich beraten. Was würden wir von einem Gott halten, der uns nicht sagt, was Er von uns erwartet? Wenn wir "nur" deswegen in Sünde fallen, weil wir perdu nicht wissen können, was Er will? Kein Taxifahrer kann uns dorthin bringen, wohin wir wollen, wenn wir ihm nicht das Fahrtziel angeben.

Und es geht auch darum, dass unser Zusammenleben untereinander funktioniert. Ist es nicht so, dass unsere Gesellschaft mehr und mehr verfällt, je weniger sie nach Gottes Geboten fragt? Wenn Kinder beobachten, dass Eltern ihre Partner wechseln wie die Unterwäsche, dann haben sie zum Einen keine Sicherheit und lernen zum Anderen nicht, wie man Konflikte löst. Es nimmt daher nicht wunder, dass Kinder aufgrund der modern gewordenen Patchworkfamilien seelisch erkranken, und weil sie nicht lernen, wie man Streitigkeiten vernünftig löst, werden sie gewalttätiger, was wir auf unseren Schulhöfen bedauerlicherweise sehr gut beobachten können.

Oder nehmen wir Gottes Gebot, die Alten zu ehren: Im Jugendwahn unserer Tage werden ältere Mitarbeiter aus Firmen gedrängt und haben als Arbeitslose kaum eine Chance, einen neuen Arbeitsplatz zu finden. Das vierte Lebensjahrzehnt ist fast schon das totale Aus für Arbeitslose, das fünfte Lebensjahrzehnt lässt die Chancen, einen neuen Arbeitsplatz zu finden, geradezu auf null sinken. Unsere Wirtschaft wäre konkurrenzfähiger, wenn sie sich die Erfahrungen der Alten zunutze machen würde; so wird das Rad tausendmal erfunden, was zu Reibungsverlusten und zu langsamen Innovationen führt.

Nehmen wir die in der Bergpredigt geforderte Sanftmut und Friedfertigkeit: Wie viel Streit würde vermieden, wenn wir sanfter wären, also weniger aggressiv? Auch Friedfertigkeit bedeutet ja nicht, zu allem Ja und Amen zu sagen: Man darf ruhig Probleme ansprechen. Das sollte man auch; es macht aber einen Unterschied, ob ich sage: "Kannst Du mir dies bitte erklären?" oder: "Ich habe Dich akustisch nicht verstanden!" anstatt los zu brüllen: "Drück dich gefälligst klarer aus, du Vollidiot!" - Der Unterschied liegt auf der Hand.

Wir können jedes Gebot Gottes heran ziehen und sehen, dass es gut ist, sich daran zu halten. Je besser wir das tun, um so freier werden wir. Selbstbeherrschung ist die Folge vom Halten der göttlichen Gebote. Diese Selbstbeherrschung aber macht uns frei, denn nur wer sich beherrschen, also auch verzichten kann, kann sich frei entscheiden, sich für etwas zu entscheiden. Als ich einmal nachfragte, wo die Überweisung meines Geldes blieb, sagte mir der Verantwortliche: "Du bleibst ja freundlich!" Ich antwortete nur: "Wenn ich geschrieen habe, kann ich das nicht mehr zurück nehmen; bleibe ich zunächst freundlich, kann ich zur Not immer noch los brüllen!" - Will sagen: Selbstbeherrschung befreit nicht nur, sondern gibt Gelegenheit, ruhig die Probleme angehen zu können. Gottes Gebote erleichtern also das menschliche Miteinander vehement.

Sicher werden wir hier auf dieser Erde keine perfekte Welt erleben: Bevor Jesus Sein Friedensreich aufbaut, werden wir immer mit Sünde konfrontiert werden, doch stellen wir uns vor, wenn sich immer mehr Menschen intensiv um das Halten Seiner Gebote bemühten? - Soziales Engagement statt sozialer Kälte wäre nur ein wesentlicher Fortschritt. Die Zahl von Verbrechen ginge ebenso zurück wie unnütze Querelen, die zu nichts führen. Je weniger wir von Seinen Geboten weichen, um so besser ist es mit uns bestellt.


(Autor: Markus Kenn)


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1. Timotheus 1,15

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(Lukas 21,36)

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