Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Gottes Wille
Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 12.07.2020

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Gott suchen ist das A und O für ein Gotteskind!

Der Knabe Samuel aber wuchs heran bei dem HERRN.

1.Samuel 2,21

Lasst uns, von Sünden rein,
stets in Jesu Nähe sein,
und mit all unsren Trieben,
Ihn von ganzem Herzen lieben!

Frage: Wo halten wir uns auf: In Gottes Nähe oder woanders? Suchen wir beständig die Nähe zu Gott?

Tipp: Im heutigen Bibelvers lesen wir vom jungen Samuel, welcher sich „bei dem HERRN“ aufhielt. Gleiches lesen wir über ihn auch im nächsten Kapitel 3,3: Sogar sein Schlafplatz war im Tempel Gottes und zudem wird die Nähe zur hochheiligen Lade Gottes, dem irdischen Thron Gottes, erwähnt! Ganz anders der Priester Eli: Er lag laut Vers 2 woanders „an seinem Ort“. Wundert es, dass Samuel große Segnungen Gottes erleben und von Gott wunderbar gebraucht werden konnte – hingegen Elis Ende unrühmlich war? Lasst uns Samuel nacheifern und beständig von Herzen die Nähe zu unserem HERRN und Erlöser Jesus Christus suchen!

Gottes Wille

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Gott fordert Weisheit



Die Lehre des Weisen ist eine Quelle des Lebens, zu meiden die Stricke des Todes. Feine Klugheit schafft Gunst; aber der Verächter Weg bringt Wehe. Ein Kluger tut alles mit Vernunft; ein Narr aber breitet Narrheit aus.

Sprüche 13, 14-16 (Luther 1912)


Heutzutage hören wir sehr viel von bildungsfernen Schichten und von Eltern, die ihren Kindern nicht mehr vorlesen und sie nicht mehr fördern. Seit Jahrzehnten ist auch zu beobachten, dass das Niveau an unseren Schulen immer weiter sinkt: Das, was in den 1950iger Jahren noch als gesichertes Wissen eines Realschülers galt, ist heute selbst Abiturienten fremd. Betriebe beklagen, dass sie bei ihren Auszubildenden erst einmal erhebliche Lücken im Rechnen und Schreiben schließen müssen, damit sie überhaupt mit der Ausbildung anfangen können, und auf Universitäten gibt es entsprechende Kurse, um Abiturienten fit für das Studium zu machen: Sie lernen dort, was früher Realschüler an Fertigkeiten mitbrachten.

Es ist daher nicht verwunderlich, dass Bücher mit Titeln erscheinen wie "Generation blöd" oder "Die digitale Demenz". Im Land der Dichter und Denker gehört Lesen nur noch selten zu den Interessen der Menschen, und diejenigen, die lesen, begnügen sich oft mit der Regenbogenpresse oder mit einfachen Groschenromanen. Selbst der Computer wird hauptsächlich dafür benutzt, um sich mit irgendwelchen geistlosen Ballerspiele die Zeit zu vertreiben: Dabei kann man das Internet sehr gut nutzen, um weiter- und tiefergehende Informationen zu erhalten.

Dementsprechend geht es uns so wie in Vers 16b beschrieben: Uns frisst die Narrheit auf! - Es ist erschreckend, dass Menschen nur noch selten die Kulturgüter in ihrer Nähe kennen; dabei ist es ganz gleich, ob es sich um Kirchen, Ausgrabungsstätten oder Museen handelt. Viele können zwar Konserven aufwärmen; wirklich kochen können sie aber nicht, was dann oft zu Fettleibigkeit, Mangelerkrankungen und Ähnlichem führt. Auch die Sprache leidet darunter: Die Ausdrucksfähigkeit der Menschen sinkt, weil der Wortschatz leidet. Formulierungen wie "wenn du das machen tust" oder "wenn du arbeiten gehen tust" sind an der Tagesordnung. Doch dort, wo die Sprache leidet, da haben unsere Gedanken schon gelitten, und was man nicht ausdrücken kann, das kann man auch nicht denken.

Dabei brauchen wir Weisheit und Klugheit: Nur sie geben uns die Möglichkeit, sinnvolle und zukunftsweisende Entscheidungen zu treffen. Dort, wo Weisheit und Klugheit fehlen, werden Entscheidungen getroffen, die weder Hand noch Fuß haben. Salomos Regentschaft war doch deshalb so erfolgreich, weil er ein weiser König gewesen ist: Selbst die Königin von Saba kam, um von ihm zu lernen und wunderte sich, dass er selbst die schwierigsten Rätsel zu lösen vermochte.

Und wir? - Noch nie gab es so viele Experten wie heute, und noch nie gab es ein so breites Datenmaterial, dass insbesondere durch das Internet sehr leicht zugänglich ist: Trotzdem lassen Entscheidungen in Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur zu wünschen übrig. Noch nie hatten wir so viele Ärzte und Therapeuten wie heute und dennoch scheint unsere Gesellschaft immer kränker zu werden. Wir haben eine große Zahl von Pädagogen und eine ebenso große Zahl von Schulversagern. Wissen allein macht noch keine Weisheit; dafür brauchen wir Gott.

Dass Gott unsere Weisheit möchte, liegt daran, dass Er stets unser Wohl im Auge hat. Wer weise ist, der ist sich auch im Klaren darüber, dass er von seinem Schöpfer abhängt und Ihn braucht. Der Weise hat Gottesfurcht, dem Anfang aller Weisheit, und bittet Gott daher um Rat und richtet sich nach Seinen Geboten aus.

Sie hat auch sehr viel damit zu tun, dass Gott uns nach Seinem Ebenbild geschaffen hat. Er hat uns die Verantwortung für Seine Schöpfung gegeben. Das schließt ein, dass wir uns um Weisheit und um Klugheit zu bemühen haben: Die Verantwortung für Seine Schöpfung können wir doch nur dann übernehmen, wenn wir sie verstehen. Es ist deshalb ein Ammenmärchen, dass Bibelgläubigkeit der Volksverdummung dienen würde.

Im Judentum wurde schon seit jeher sehr viel Wert auf Bildung gelegt: Nicht umsonst sind Juden - gemessen am Bevölkerungsanteil - sehr stark in Literatur und Wissenschaften vertreten. Christliche Sonntagsschulen gründeten sich, um Kindern Lesen und Schreiben beizubringen. In dem christlichen Hilfswerk "Die Arche" von Pfarrer Siegelkow wird Kindern die Möglichkeit gegeben, ihre Hausaufgaben zu machen und Unterstützung in den Fächern zu finden, in denen die Kinder Lücken haben. Es gibt auch die Möglichkeit, dass Kinder ihre Begabungen entfalten können; zudem hat die Arche auch eine Privatschule gegründet, die auch denjenigen Kindern, deren Eltern sich das Schulgeld nicht leisten können, offen steht. Hier wird also der Rat, den Gott uns gibt, nämlich weise und klug zu sein, beherzigt.


(Autor: Markus Kenn)


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