Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Warnung / Irrlehre
Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 17.10.2018

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Gehorsam und Treu wird belohnt werden!

Dann werdet ihr wieder sehen, was für ein Unterschied besteht zwischen dem Gerechten und dem Gesetzlosen, zwischen dem, der Gott dient, und dem, der Ihm nicht dient.

Maleachi 3,18

Unfassbar, die Gnade, die mir großem Sünder widerfahren
durch Glauben an Jesus Christus und durch Sein kostbares Blut.
Auch wenn ich für Jesus Spott ertrage und freches Gebaren,
nichts hält mich ab, Ihm zu danken, Ihn zu lieben. Er ist so gut!

Frage: Bin ich bereit, als Zeuge Jesu Christi um seinetwillen Spott, Hohn und Leiden zu ertragen?

Tipp: Es gibt manchmal Situationen, in denen es vordergründig zwischen einem gerecht gesprochenen Gläubigen und einem Gottlosen keinen Unterschied gibt. Aber dann darf ich immer wieder erfahren, dass Jesus einen Unterschied macht. In meinem Herzen ist Frieden, auch wenn es stürmisch ist. In meinem Herzen ist Freude und Dank, auch wenn es mal durch Tränentäler geht. Ich vertraue auf Gott, dass Er immer wieder den Unterschied macht gemäß Seiner Verheißung.

Warnung / Irrlehre

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Weder lügen noch lästern!



Tue von dir den verkehrten Mund und laß das Lästermaul ferne von dir sein.

Sprüche 4, 24 (Luther 1912)


Wie oft stellen wir im Alltag fest, dass die Menschen einen verkehrten Mund haben? Sie lügen, sie reden freundlich ins Gesicht und ziehen dann über den Betreffenden her, sobald dieser außer Hörweite ist. Doch nicht nur bei Lüge und Verleumdung haben die Menschen einen verkehrten Mund, sondern auch, um zu prahlen und sich groß zu tun. Verkehrt ist der Mund auch, wenn er Ausdrücke verwendet, die nicht in Ordnung sind: Fäkalbegriffe sind längst nicht mehr allein Kraftausdrücke von pubertierenden Jungs oder von bildungsfernen Schichten: Es ist grässlich, wie oft bestimmte Worte benutzt werden.

Dabei sind wir gleichzeitig bei Lästermäulern: Es geht nicht allein um Gotteslästerung, auch wenn diese die allerschlimmste Form des Lästerns ist und heute leider zum Alltag gehört; es fängt schon damit an, dass über Andere her gezogen wird, dass man kein Gutes Haar an seinen Nachbarn, Bekannten, Kollegen und Chefs lässt. Man macht sich lustig über die Schwächen Anderer.

Gleichzeitig ist Blasphemie heute gängig: Gott wird mit Begriffen "Ach Gottchen" verniedlicht, und man spricht nicht vom Herrn, sondern von "dem alten Mann da oben". Was würden wir empfinden, wenn wir so verniedlicht würden oder man zum Ausdruck brächte, dass man uns für einen senilen, alten Menschen hält? - Dabei dürfen wir nicht vergessen, dass Gott unendlich viel höher ist, absolut heilig und majestätisch. Er ist unser Schöpfer, und wir sind von Ihm abhängig, ob wir es wahr haben wollen oder nicht.

Unsere Worte zeigen auch, welch Geistes Kind wir sind: Wer ein Lügen- und Lästermaul hat, zeigt sich als unzuverlässig, als jemand, der keinen Respekt und keinen Anstand besitzt. Und können wir jemanden, der über Andere hemmungslos ablästert, weil sie nicht da sind, wirklich vertrauen? Was mag er über uns sagen, wenn wir abwesend sind?

Wie angenehm sind dagegen Menschen, die eine ehrliche Rede führen, frei von üblen Worten und Lästerungen! - Wer seinem Gegenüber offen die Wahrheit sagt, auch wenn diese unangenehm ist, auf dessen Lob können wir wirklich bauen. Vor allem zeigt er sich als vertrauenswürdig, geradlinig, zuverlässig.

Unsere Worte, unsere Art zu reden, beeinflussen auch unser Handeln. Wer lügt, der neigt eher dazu, auch zu stehlen, bei der Steuer zu schummeln oder sich bei den Spesen zu eigenen Gunsten zu verrechnen. Menschen, die nur pöbeln können, neigen eher zur Gewalt als die, die sich vernünftig zu artikulieren vermögen. Es ist daher wichtig, fern zu sein von Lüge und Lästerung. Das fängt beim Mund an.


(Autor: Markus Kenn)


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