Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Warnung / Irrlehre
Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 23.04.2018

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Sehnsucht nach dem himmlischen Jerusalem!

Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen; wenn nicht, so hätte ich es euch gesagt. Ich gehe hin, um euch eine Stätte zu bereiten. Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin.

Joh. 14,2-3

Ach wie schön, ach wie schön
ist der Engel Lobgetön!
Hätt ich Flügel, hätt ich Flügel,
flög ich über Tal und Hügel
heute noch nach Zions Höhn!

Frage: Sehnen Sie sich nach dem himmlischen Zion?

Tipp: Das jüdische Volk sehnte sich fast 2000 Jahre auf die Erfüllung von Gottes Zusage, sie erneut zu sammeln und nach Zion und Jerusalem zurück zu führen. Dies wird auch in der Nationalhymne „haTikwa“ deutlich: „Solange noch im Herzen eine jüdische Seele wohnt und nach Osten hin, vorwärts, ein Auge nach Zion blickt, solange ist unsere Hoffnung nicht verloren, die Hoffnung, zweitausend Jahre alt, zu sein ein freies Volk, in unserem Land, im Lande Zion und in Jerusalem!“ Gott hat das Flehen seines Volkes erhört und sein Versprechen vor biblisch bedeutsamen 70 Jahren erfüllt. Sehnen Sie sich genauso nach der himmlischen Heimat wie es die Juden damals taten? Ist Ihr innerer Blick nach dem himmlischen Zion so gerichtet wie es bei den Juden war (und im heutigen Liedvers deutlich wird) und beten und flehen Sie täglich im Gebet, dass Jesus seine Brautgemeinde zu sich holen möge – oder ist die Liebe zu Jesus erloschen?

( Link-Tipp zum Thema: www.youtube.com/watch?v=1DPqNHkm1bM )

Warnung / Irrlehre

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Hochmut lohnt nicht



Der Hochmut deines Herzens hat dich betrogen, weil du in der Felsen Klüften wohnst, in deinen hohen Schlössern, und sprichst in deinem Herzen: Wer will mich zu Boden stoßen? Wenn du gleich in die Höhe führest wie ein Adler und machtest dein Nest zwischen den Sternen, dennoch will ich dich von dort herunterstürzen, spricht der HERR. Wenn Diebe oder Räuber zu Nacht über dich kommen werden, wie sollst du so zunichte werden! Ja, sie sollen genug stehlen; und wenn die Weinleser über dich kommen, so sollen sie dir kein Nachlesen übriglassen.

Obadja 1, 3-5 (Luther 1912)


Wir Menschen sind sehr selbstsicher: Wir setzen auf unseren Verstand, auf unsere Technik, auf unsere Wissenschaft. Alles erscheint früher oder später erreichbar, und vieles, was noch vor wenigen Jahren undenkbar war, ist heute selbstverständlich. Die Zahl der Abiturienten und der Akademiker steigt. Unser Wissen verdoppelt sich überall in immer kürzeren Zeitabständen. Noch nie wurden so viele Patente pro Jahr und pro Land angemeldet wie in unseren Tagen. Alte Feindbilder sind gefallen, und es gab keine Epoche, in der so riesige Summen vererbt worden sind wie heute. Selbst Fernreisen gehören heute beinahe schon zur Selbstverständlichkeit. - Eigentlich Grund genug für uns Menschen, mächtig stolz auf uns zu sein.

Doch ignorieren wir da nicht Tatsachen? Schließen wir nicht die Augen davor, dass Vieles im Argen liegt in unserem Land? - Die Menschen kommen mit den Entwicklungen in Technik und Wissenschaften nicht mehr klar; einfache Jobs fallen weg, sodass diejenigen, die keine Abschlüsse haben, auf der Strecke bleiben. Die Zahl der Arbeitslosen wächst, die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander. Langzeitarbeitslose haben kaum eine Chance, wieder in Lohn und Brot zu kommen. Viele Meldungen sind widersprüchlich: Fachkräftemangel und sinkende Reallöhne passen irgendwie nicht zusammen. Flüchtlingsdramen gerade im Mittelmeer gehören zum traurigen Alltag. Hungersnöte, Kriege, Kriminalität .... Dürfen wir da wirklich stolz auf uns sein?

Machen wir uns nichts vor: Wir gehören zu den reichsten Staaten der Welt, aber wir haben kein Geld für Kinder. Während Gelder für Prestigeprojekte fließen, fehlen die Mittel in der Forschung oder für Infrastruktur und Bildung. Nichts ist sicher, und wir sind - so ein Kinderpsychiater - keine Zukunftsgesellschaft mehr. Wir stolpern über unseren eigenen Hochmut.

In dem obigen Bibelvers wurden nicht nur die Menschen zur Zeit Obadjas vor dem Hochmut gewarnt: Diese Warnung gilt auch für uns heute. Genau wie damals stolpern wir über unseren Stolz, unsere Arroganz. Wir haben das Rasen gelernt, aber nicht das Bremsen. Wir haben Gott aus den Augen verloren. Zurück zu Gott, Buße tun: Das ist die Warnung Obadjas auch an uns.


(Autor: Markus Kenn)


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