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Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 23.06.2018

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Satan klagte uns immer an. Aber Jesus hat unsere Schuld an Kreuz getragen. Gott hat diesen Schuldbrief ans Kreuz geheftet und wir sind schuldlos.

Er hat den Schuldbrief getilgt, der mit seinen Forderungen gegen uns war, und hat ihn weggetan und an das Kreuz geheftet.

Kolosser 2,14

Du bist da, umgibst dein Kind,
jede Stunde, alle Zeit,
uns, die wir doch Sünder sind,
hast du von der Schuld befreit.

Frage: Wie ist der heutige Bibelvers gemeint?

Vorschlag: Satan klagt uns immer an. Jeder Mensch ist ein Sünder und vor Gott schuldig. Niemand kann sich selbst von seiner Sündenlast befreien. Gott sandte seinen einzigartigen Sohn in diese Welt, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Johannes 3, 16. Jesus hat am Kreuz unsere Schuld getragen und völlig dafür bezahlt. Gott hat diesen Schuldschein, der uns belastete, ans Kreuz geheftet. Er beschwert diejenigen jetzt nicht mehr, die sich zu Jesus bekehrt haben und ihm dienen.

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Der zwölfte Psalm



Ein Psalm Davids, vorzusingen....

Psalm 13, 1-6 (Luther 1912)


David kannte Anfechtungen zur Genüge: Als er sich im Knabenalter gegen Goliath stellte, lachte man ihn aus, und nur die Verzweiflung der israelitischen Truppen sowie des Königs Saul ließen es zu, dass sich David mit einer Steinschleuder bewaffnet dem Philister entgegen stellen durfte. Später wurde er von Saul verfolgt und mit dem Leben bedroht und musste fliehen. Weil die Familie Sauls ausgelöscht wurde, verlor David auch seinen Freund Absalom, um den er trauerte.

Doch auch die Sünde kannte er: Der Mann nach dem Herzen Gottes beging mit Batseba, der Frau seines Hauptmannes Uria, Ehebruch, und als sie schwanger wurde, stellte David Uria in die erste Reihe, ganz gewiss, dass Uria durch den Feind getötet würde, was dann ja auch eintrat, ein Mord also, nachzulesen im 2. Samuel, Kapitel 11.

Auf diesem Hintergrund ist der elfte Psalm als Anrufung verständlich: David fürchtet sich, von Gott ganz vergessen zu werden und dass das Antlitz Gottes immer vor ihm verborgen bleibt. David spürt, dass er ohne Gott voller Sorge und Angst sein muss. Diese Gefühle sind negativ, und keiner möchte sie deshalb wirklich haben.

Aber David hat sehr viele Erfahrungen mit Gott gemacht und weiß, dass Gott groß ist in Seiner Gnade und Güte, wenn man aufrichtig bereut und zu Ihm fleht und flieht. Deshalb endet der Psalm auch nicht mit Hilferufen oder gar Anklagen. Nein, David bringt seine Gewissheit zum Ausdruck, dass Gott ihm wohltut, und sein Herz freut sich, dass Gott so gerne hilft und gnädig ist.

Haben wir auch ein solches Vertrauen? Wissen wir um Gottes große Liebe und Güte, Barmherzigkeit und freundliche Hinwendung zu uns? Wissen wir, dass Gott uns auch dann liebt, wenn Er uns prüft oder gar straft? Alles, was Gott tut, dient nur unserem Besten. Alles, was Gott für uns bereit hält, dient unserem Wachstum, unserem geistlichen Gedeihen. Danken, loben und preisen wir Gott dafür?

Wir dürfen nämlich in allen Stürmen und Widernissen des Lebens wissen, dass Gott uns hält und uns nichts von Seiner Liebe trennen kann.


(Autor: Markus Kenn)


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