Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Sünde / Gericht
Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 19.06.2018

Tagesleitzettel-Feeds RSS-Feed Tagesleitzettel druckenDruck Tagesleitzettel (Bibellese / Kurzandacht) per Newsletterabonnement täglich erhaltenEMail-Abo.
Wunderbare Bibelworte die Johannes Glaubensgeschwister schreibt! Diese zeugen auch von der Sicherheit in Gott.

Liebe Kinder, ich schreibe euch, dass euch die Sünden vergeben sind um seines Namens willen. Ich schreibe euch Vätern; denn ihr kennt den, der von Anfang an ist. Ich schreibe euch jungen Männern; denn ihr habt den Bösen überwunden. Ich habe euch Kindern geschrieben; denn ihr kennt den Vater. Ich habe euch Vätern geschrieben; denn ihr kennt den, der von Anfang an da ist. Ich habe euch jungen Männern geschrieben; denn ihr seid stark und das Wort Gottes bleibt in euch, und ihr habt den Bösen überwunden.

1. Johannes 2,12-14

DU leitest mich ganz sicher bis zum Ziel.
DU bist der Hirte, dem ich folgen will.
DU führst zum frischen Wasser, treu dein Kind.
Du weisst wo grüne Auen für mich sind.

Frage: Sind wir so überzeugt, dass Gott immer für uns sorgt und dass wir uns auf ihn immer verlassen können?

Vorschlag: Die herrlichen Sätze, die Johannes seinen Brürdern und Schwestern schrieb, zeugen auch von einer felsenfesten Sicherheit und einem bereinigten Verhältnis zwischen ihnen und Gott und ebenfalls zu Jesus Christus. Kennen wir alle diese persönliche Geborgenheit?

Sünde / Gericht

Inhalt

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

13

14

15

16

17

18

19

20

21

22

23

24

25

26

27

28

29

30

31

32

33

34

35

36

37

38

39

40

41

42

43

44

45

46

47

48

49

50

51

52

53

54

55

56

57

58

59

60

61

62

63

64

65

66

67

68

69

70

71

72

73

74

75

76

77

78

79

80

81

82

83

84

85

86

87

88

89

90

91

92

93

94

95

96

97

98

99

100

101

102

103

104

105

106

107

108

109

110

111

112

113

114

115

116

117

118

119

120

121

122

123

124

125

126

127

128

129

130

131

132

133

134

135

136

137

138

139

140

141

142

143

144

145

146

147

148

149

150

151

152

153

154

155

156

157

158

159

160

161

162

163

164

165

166

167

168

169

170

171

172

173

174

175

176

177

178

179

180

181

182

183

184

185

186

187

188

189

190

191

192

193

194

195

196

197

198

199

200

201

202

203

204

205

206

207

208

209

210

211

212

213

214

(Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Gottesgericht-Menüs geblättert werden)


Richtet nicht!



Dafür halte uns jedermann: für Christi Diener und Haushalter über Gottes Geheimnisse....

1. Korinther 4, 1-5 (Luther 1912)


"Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet. Denn nach welchem Recht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welchem Maß ihr messt, wird euch zugemessen werden. Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge und nimmst nicht wahr den Balken in deinem Auge? Oder wie kannst du sagen zu deinem Bruder: Halt, ich will dir den Splitter aus deinem Auge ziehen?, und siehe, ein Balken ist in deinem Auge. Du Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge; danach sieh zu, wie du den Splitter aus deines Bruders Auge ziehst."

Matthäus 7, 1-5

Paulus wurde von den Korinthern gerichtet, und er stand wegen seiner Evangelisationstätigkeit häufig auch vor den staatlichen Gerichten der Römer als auch der religiösen der damaligen jüdischen Obrigkeit. Damit machte er die Erfahrung, die wir im Grunde alle mehr oder weniger machen: Wir werden be- und verurteilt.

Dafür müssen wir nicht unbedingt vor einem Gericht stehen; zum Glück hat das für die Meisten Seltenheitswert. Den Richtgeist sehen wir alle jedoch im Alltag: Diejenigen, die sich bewerben - und das sind in unseren Zeiten nicht Wenige - werden von den Unternehmen beurteilt, und deren Urteil ist sicher nicht immer optimal, weil man wegen seines Alters oder Körpergewichtes abgelehnt wird ohne Rücksicht darauf, dass man erhebliche Erfahrungen mitbringt, und auch Übergewichtige können in den allermeisten Fällen sehr gut und ebenso schnell arbeiten. Für Menschen, die sehr viele Bewerbungen schreiben müssen und sich für jede Einzelne Zeit nehmen und auch viel Geld investieren, ist es zudem besonders grässlich, wenn Unternehmen sie nicht einmal genügend wertschätzen, um bei einer Absage die Bewerbungsunterlagen zurück zu senden.

Selbst im Alltag werden wir be- und verurteilt, oft schon, weil wir in einem bestimmten Stadtviertel wohnen. Wer in Hamburg-Blankenese wohnt, hat es leichter, einen Kredit zu bekommen als jemand, der auf Sankt Pauli wohnt. Allein die Adresse genügt, da helfen dann auch keine Einkommensnachweise mehr.

Andere haben es leichter bzw. schwerer, weil sie aus einem ganz bestimmten Elternhaus kommen. Und auch unabhängig von diesen Äußerlichkeiten werden wir nach unserem Äußeren beurteilt, nach unserem Gesicht und unserer Nase. Im Bruchteil einer Sekunde entscheidet sich, ob uns ein Mensch sympathisch ist oder nicht. Wir be- und verurteilen ihn. Doch kennen wir sein Herz? Woher nehmen wir uns oft das Recht für schnelle Urteile? Wenn jemand uns jemand unfreundlich entgegen tritt, dann kann es doch auch daran liegen, dass er Stress hatte, sich vielleicht schlecht fühlt oder starke Schmerzen hat, die ihn tage- und vielleicht sogar wochenlang keinen Schlaf finden lassen.

Es geht hier nicht darum, billige Entschuldigungen zu finden. Bei allem, was falsch läuft, müssen wir uns jedoch erst einmal selbst fragen, was wir ändern und verändern können an uns selbst. Wir tun gut daran, den Balken aus unserem eigenen Auge zu entfernen, bevor wir uns um die Splitter im Auge des Anderen kümmern.

Selbstverständlich ist es richtig, auch das zu benennen, was wir für falsch halten, und auch eine Reklamation ist nicht verboten. Wenn die Suppe in einem Restaurant versalzen ist, dürfen wir das auch so sagen. Aber es muss erkennbar sein, dass es uns nicht darum geht, uns zu produzieren, sondern darum, Falsches zu verändern. Es geht nicht darum, bei einer versalzenen Suppe gleich darauf zu schließen, dass der Koch ja überhaupt nichts kann, sondern darum, Chancen zur Veränderung zu geben.

Natürlich meint Jesus auch nicht, dass wir Verbrecher nicht verurteilen, also nicht hinter Schloss und Riegel bringen dürfen. Es wäre unverantwortlich und geradezu blasphemisch, diese Bibelstellen so zu interpretieren. Worum es aber im Grunde geht, ist, dass wir nicht das Recht haben, immer zu beurteilen, wer in den Himmel oder in die Hölle kommt. Wir wissen nicht in jedem Fall, ob ein Verbrechen deshalb begangen wurde, weil derjenige, der es beging, vielleicht unter einer Psychose litt, von der wir nichts wissen und für die er nichts kann. Wir wissen auch nicht, wie viel Not vielleicht im Herzen eines Menschen ist, der gestohlen hat.

Mancher hat sich vielleicht die Hacken nach einer Arbeit abgelaufen und überall nach Hilfe nachgesucht und dennoch nichts bekommen. Und wir wissen auch nicht, was in den letzten Sekunden eines Lebens von sich gegangen ist oder geht: Vielleicht hat der ein oder andere doch noch die Kurve bekommen und die Häschergnade annehmen können, auch wenn man für sich selbst und auch sonst niemand darauf pochen sollte, denn niemand weiß, ob er nicht einen plötzlichen Tod erleidet oder in einem Zustand ist, in der er die Häschergnade nicht mehr annehmen kann. Eine solche Einstellung ist auch ungerecht und undankbar Jesus gegenüber.

Doch für uns selbst sollte nicht das endgültige Urteil gegenüber anderen feststehen. Der Stab über einen anderen ist schnell gebrochen. Darüber hinaus müssen wir immer wieder bereit sein, unser Urteil zu hinterfragen, ob es richtig ist, denn wir dürfen nicht vergessen, dass wir Menschen sind, die Fehler machen. Und wir bekommen immer wieder neue Erkenntnisse, die manches in einem anderen Licht erscheinen lassen.

Darüber hinaus dürfen wir nicht vergessen, dass auch andere Menschen sich verändern. Etwas burschikos ausgedrückt kann das heißen, dass aus dem Schnorrer von gestern ein großzügiger Mensch von heute geworden ist. Und es gibt Menschen, die als Gewaltverbrecher ins Gefängnis gekommen sind und dieses als Lämmer verlassen haben. Ein Urteil darüber, ob jemand in den Himmel kommt, steht Gott allein zu, der ja auf die Herzen und nicht auf das Äußerliche sieht und auch weiß, wer Jesus wirklich als Retter angenommen hat und wer nicht.


(Autor: Markus Kenn)


  Copyright © by Markus Kenn, www.christliche-themen.de
  Dieser Inhalt darf unter Einhaltung der Copyrightbestimmungen kopiert und weiterverwendet werden


Ähnliche Artikel, Gedichte etc. auf www.christliche-themen.de:
Die Reifeprüfung (eine wahre Geschichte) (Themenbereich: Nächstenliebe)
Die brüderliche Liebe untereinander sei herzlich (Themenbereich: Nächstenliebe)
HERR, wie gross ist Deine Liebe (Themenbereich: Nächstenliebe)
Der barmherzige Samariter - ein Vorbild (Themenbereich: Barmherzigkeit üben)
Christ sein im Alltag (Themenbereich: Nächstenliebe)
Liebe ist die unfassbare Macht (Themenbereich: Nächstenliebe)
Von der Feindesliebe! (Themenbereich: Nächstenliebe)
Als Christ leben - aber wie? (Themenbereich: Nächstenliebe)
Infos, große Linklisten etc. auf www.bibelglaube.de zu weiteren Artikeln, Gedichten, Liedern usw.:
Themenbereich Richten von Mitmenschen
Themenbereich Nächstenliebe
Themenbereich Barmherzigkeit üben



Gottesbotschaft
Bibel & Glauben
Christliche Gedichte und Lieder
Christliche Gedichte & Lieder
Christliche Themen

Christliche Lyrik

Christliche Kinderwebsite mit Kindergedichten und Spielen
Christliche Kinderwebsite
Tagesleitzettel, die tägliche Bibellese
tägliche Bibellese
Christen heute
Christen heute
Christliche Unternehmen stellen sich und ihre Leistungen vor
Christliches Branchenverzeichnis
Web-Verzeichnis zum biblisch-christlichen Glauben
Christliches Web-Verzeichnis

Rettung finden

Jesus Christus ist in die Welt gekommen, Sünder zu erretten!

1. Timotheus 1,15

Buß-Aufruf


www.die10gebotegottes.de

DEINE Wahl!

Darum wacht jederzeit und bittet, dass ihr gewürdigt werdet, diesem allem zu entfliehen, was geschehen soll, und vor dem Sohn des Menschen zu stehen!
(Lukas 21,36)

Wirst Du entfliehen dürfen - oder zurückbleiben müssen?

Umfrage

Umfrage

Die Zeichen mehren sich, dass Entrückung, 3 1/2 Jahre Trübsalzeit und 1000-jähriges Reich kurz bevor stehen.
Aber was kommt dann?

Was wissen Sie über die zukünftige ewige Herrlichkeit im Himmel?

Zur Umfrage

Buchempfehlung

Ein umfassendes Bibelstudium

Anhand von Fragen und Antworten in Selbststudium oder Bibelkreis das Gebetsleben bereichern und vertiefen.

Weitere Infos ...