Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

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Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 14.08.2018

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Blühen  trotz Alter  -  das kann nur allein Gott bewirken.

Und wenn sie gleich alt werden, werden sie dennoch blühen, fruchtbar und frisch sein.

Psalm 92,15

Je und je von Gott getragen,
brauche ich nie mehr verzagen.
Wo ich geh` auf Schritt und Tritt,
darf ich wissen: Er geht mit!

Frage: Blühen trotz Alter, das widerspricht doch allen physikalischen Gesetzen, oder nicht?

Vorschlag: Bei Gott gelten andere Gesetze. Gott ist allmächtig. Er kann alles! Er, der die Schöpfung mit Seinem Allmachtswort geschaffen hat, ihm ist alles möglich. Wohl dem, der solch einen herrlichen Schöpfer zum Vater hat! Durch Jesu Opfer am Kreuz auf Golgatha ist jeder Mensch, der sein Leben dem Erlöser übereignet hat und der sich abwendet von dem Weg der Sünde um Jesus zu dienen ein Kind Gottes geworden. Gelobt sei der Herr, der solches wirkt!

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Gemeinschaft der Heiligen



allen, die zu Rom sind, den Liebsten Gottes und berufenen Heiligen: Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem HERRN Jesus Christus!

Römer 1, 7 (Luther 1912)


"Paulus, berufen zum Apostel Christi Jesu durch den Willen Gottes, und Sosthenes, unser Bruder, an die Gemeinde Gottes in Korinth, an die Geheiligten in Christus Jesus, die berufenen Heiligen samt allen, die den Namen unsres Herrn Jesus Christus anrufen an jedem Ort, bei ihnen und bei uns: Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus!"

1. Korinther 1, 1-3

"... damit er euch Kraft nach dem Reichtum seiner Herrlichkeit gibt, um durch seinen Geist an dem inwendigen Menschen stark zu werden, damit Christus durch den Glauben in euren Herzen wohnt und ihr in der Liebe verwurzelt und gegründet seid. So könnt ihr mit allen Heiligen begreifen, was die Breite und die Länge und die Höhe und die Tiefe ist, und auch die Liebe Christi erkennen, die alle Erkenntnis übersteigt, damit ihr mit der ganzen Gottesfülle erfüllt werdet."

Epheser 3, 16-19

"Paulus, ein Apostel Christi Jesu durch den Willen Gottes, und Bruder Timotheus an die Heiligen in Kolossä, die gläubigen Brüder in Christus: Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater!"

Kolosser 1, 1-2

Immer wieder sprechen wir von der Gemeinschaft der Heiligen und bekennen diese Gemeinschaft auch in unserem christlichen Glaubensbekenntnis, doch was ist ein Heiliger? Ist es ein Mensch, der sonderlich fromm ist, der immer nur Gutes tut, der sich absolut in der Kirchengemeinde engagiert und endlos lange Gebete verrichtet? Oder stellen wir uns unter einem Heiligen mehr den komischen Heiligen vor, der mehr ein Sonderling und Exzentriker denn ein Heiliger ist? Sind Heilige für uns fromme Männer und Frauen aus den verschiedensten Religionen? Oder denken wir bei den Heiligen an Personen, die von einer Kirche oder einer speziell dafür berufenen Arbeitsgemeinschaft besteht, die prüft, ob jemand durch Leben und durch das Vollbringen von Wundern es "verdient" hat, heilig gerochen zu werden?

Die Vorstellungen über Heilige gehen weit auseinander wie die oben gezeigten Fragestellungen beweisen. Und die Antworten darauf sind noch weitaus vielfältiger: Es gibt theologische, humanistische und philosophische Erläuterungen über das, was man unter Heiligen versteht. Keine Erklärung ist zu bizarr als das sie nicht doch Eingang fände in irgendeiner Ausarbeitung über dieses sicherlich interessante Thema. Wer versucht, sich in diese Materie einzulesen, verzweifelt an der Fülle von Artikeln, Büchern und den Treffern der verschiedensten Suchmaschinen über dieses Thema. Es scheint, als müsste man Theologie und Philosophie studiert und darin jeweils einen Doktor gemacht zu haben, um eine auch nur halbwegs befriedigende Antwort zu finden.

Aber wie es im Leben meistens ist, so ist auch hier die Antwort einfacher als die so durchdachten Abhandlungen darüber, die rhetorisch, theologisch und philosophisch sicher interessant sind, aber in aller Regel am Thema vorbeiführen: Die Antwort findet sich in der Bibel, die sehr genau definiert, was man unter Heiligen zu verstehen hat; dabei zeigt sich, dass die Voraussetzung, ein Heiliger zu sein, nicht darin besteht, Herausragendes geleistet zu haben oder berühmt zu sein. Man muss auch keine wie auch immer gearteten Wunder vollbracht oder einen Märtyrertod gestorben sein. Es geht auch nicht um den Weltrekord im Dauerbeten und Dauerfasten, es geht auch nicht um ein Marathon der guten Taten, und niemand muss auf den Knien rutschen bis sie wund und blutig sind. Heiligkeit im biblischen Sinn hat auch nichts mit den mittelalterlichen Bildern zu tun, auf denen Heilige - vermeintliche wie echte - mit Leidensminen dargestellt sind als wären Schmerzen und Qualen das, was einen Heiligen unbedingt auszuzeichnen hat.

Sicher: Gott lässt unter den Seinen Not und Leid zu, und Seine Kinder sind hier auf dieser Erde weder vor Krankheit noch vor Invalidität gefeit; es gibt Christenverfolgungen seit es Christen gibt, und viele Christen bezahlen ihre Überzeugungen mit dem Leben. Oft ging Folter voraus. Und mancher, der sich zum Christentum bekehrt, verliert alle seine Freunde und oft auch seine Familie und fällt aus allen sozialen Bindungen und Sicherheiten.

Doch deshalb brauchen wir die Gemeinschaft der Heiligen, die im biblischen Sinne nicht erst im Himmel und nach dem Jüngsten Gericht beginnt: Als Heilige werden all jene bezeichnet, die christgläubig sind, für die Jesus der Retter ist. Das geht aus den oben genannten Bibelstellen, die in den Briefen zu finden sind, eindeutig hervor. Paulus schrieb ja seine Briefe nicht an Verstorbene - das wäre ja ohnehin unsinnig gewesen und würde gegen das biblische Gebot, das Geisterbeschwörung ausschließt, verstoßen. Es geht um die hier auf der Erde lebenden Christgläubigen, die oft über viele hundert Kilometer in den verschiedenen Gemeinden verteilt gewesen sind.

Diese Beschreibung gilt auch für die Christgläubigen, die es danach gab, heute noch gibt und bis zum Ende der Zeiten geben wird. Heiligkeit ist also unabhängig von Zeit und Kultur, vom historischen Rahmen oder vom Stand, den jemand inne hat. Es geht nicht um irgendwelche Äußerlichkeiten und auch nicht darum, durch großartige Taten aufzufallen oder durch endlos lange Gebete. Nein, es geht um die lebendige Beziehung zu Gott, über die Tatsache, ob jemand im Glauben den Herrn Jesus als seinen ganz persönlichen Retter und Erlöser angenommen hat.

Jeder, der dies getan hat, ist ein Heiliger, auch wenn er von der Welt vielleicht als komischer Heiliger oder Scheinheiliger bezeichnet wird. Das jedoch mindert die Heiligkeit keinesfalls. Heilige werden wir durch den Glauben und die Annahme des Opfertodes Jesu und dem Bekenntnis Seiner Auferstehung. Und jeder, für den der Heiland der ganz persönliche Retter und Erlöser ist, gehört in die Gemeinschaft der Heiligen.

Diese Gemeinschaft ist eine Solidargemeinschaft, eine Gemeinschaft der brüderlichen Liebe, die für die Glaubensgeschwister da ist, so gut er kann. Deshalb setzen sich christliche Organisationen wie Open Doors für verfolgte Christen ein. Und wie damals die verschiedenen Gemeinden sowohl für die reisenden Apostel und die Bedürftigen in Jerusalem sammelten, genauso halten es Christen auch heute, wenn sie notleidende Mitgeschwister unterstützen, sei es durch Worte, durch Rat, durch Taten oder sei es durch materielle Zuwendungen.

Doch über den Akt der Nächstenliebe geht sie weit hinaus. Es ist eine freundliche, freundschaftliche, ja, geschwisterliche und damit familiäre Beziehung zwischen ihnen. Weil man dieselben Werte und denselben Herrn, aber auch denselben Vater hat, ist man gern zusammen, tauscht sich aus über biblische Texte, lobt und preist den Herrn gemeinsam. In vielen Kirchen oder Freikirchen trifft man sich im Anschluss an den Gottesdienst zum Gemeindekaffee und manchmal auch zu Gemeindefesten. Miteinander führt man einen Trödelmarkt durch oder ein Sommerfest, einen Grillabend oder ein Frauenfrühstück, was auch immer.

Wie Geschwister, die in einer gesunden Familie groß werden, liebt man sich und ist deshalb gerne miteinander zusammen. Es ist den Geschwistern wichtig, gemeinsame Zeit miteinander zu verbringen. Vielleicht verbinden gemeinsame Hobbys, die man in die Gemeinde einbringen kann: Man trifft sich zum Gemeindechor oder man bringt seine Erfahrungen zusammen mit anderen Heimwerkern beim Renovieren mit ein.
Es ist schön, zusammen zu gehören und zu wissen, dass man nach der Devise handelt: Einer für alle, alle für einen.

Natürlich sind wir Menschen, und es besteht ganz sicherlich diesbezüglich Verbesserungsbedarf, doch aus Erfahrung habe ich erlebt, wie Christen zusammen halten. In der lebendigen Beziehung zu Jesus Christus bringt sich jeder so gut ein wie er kann. Und so hat jeder eine Aufgabe, die er erfüllen kann. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um "einfache" Dienste handelt oder um "komplizierte": Gott fragt, mit welcher Liebe wir unsere Aufgabe erfüllen. Gott fragt nicht danach, was wir gegeben, sondern danach, was wir zurück gehalten haben in der Gemeinschaft mit den Heiligen, die ja Seine Kinder sind.


(Autor: Markus Kenn)


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