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Der Jünger ist nicht über seinem Meister; jeder aber, der vollendet ist, wird so sein wie sein Meister.
Lukas 6,40
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Nur Gott und Sein heiliges Wort ganz allein
darf unser geistlicher Meister und Lehrer sein,
denn Menschen können manch Falsches lehren,
drum lasst uns unser Bibelwissen mehren!
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Frage:
Wer ist Dein Meister?
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Zum Bedenken: Die meisten Menschen laufen dem Mainstream als `ihrem Meister` hinterher: Was gesagt wird, wird ungeprüft übernommen. Es erinnert an Matth. 15,14: `Wenn ein Blinder den anderen leitet, werden beide in die Grube fallen`.
Aber auch viele Christen erwählen fehlbare anderen Christen als `Meister` (Gemeindeleiter, bekannte Fromme etc.) - und können laut Bibeltext somit bestenfalls wie diese werden (sofern sie nicht sogar irregeführt werden!) Es gibt nur eine einzige Option für Gotteskinder: Nur Gott und Sein Wort dürfen unser `Meister` sein (auch nicht diese Tagesleitzettel)! Nur an der Quelle bei Jesus bekommt man reines, lebendiges Wasser (Joh. 4,10) - im Flussverlauf kann viel Schlechtes hinzugekommen sein! Es kann daher nur dringend dazu geraten werden täglich intensiv und betend Gottes Wort zu studieren und seinen Glauben allein auf Jesus Christus zu gründen! |
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| Gottlosigkeit war immer schon ärgerlich
HERR, wenn ich gleich mit dir rechten wollte, so behältst du doch recht; dennoch muß ich vom Recht mit dir reden. Warum geht's doch den Gottlosen so wohl und die Verächter haben alles die Fülle?... Jeremia 12, 1-4 (Luther 1912) |
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Im ganzen alten Testament haben sich die Gerechten immer wieder über die Gottlosigkeit geärgert und Gott gebeten, dieser ein Ende zu bereiten oder Ihn gefragt, warum es denn den Gottlosen so gut zu gehen scheint. Das ist eine Frage, die heute noch mindestens genauso aktuell ist wie früher, denn wir sehen um uns herum sehr viel an Gottlosigkeit, und wir müssen erkennen, dass Gottlose damit Erfolg zu haben scheinen: Weil sie keine Skrupel haben, machen sie Karriere und verdienen Geld. Es scheint, als stünden sie immer oben, und mancher, der ehrlich und redlich durchs Leben geht, fragt sich selbst, warum er nicht skrupellos ist, weil es dann aus rein menschlicher Sicht besser gehen würde.
Auch Jeremia stellt sich diese Frage, auch ihn belastet die Tatsache, dass es den Gottlosen gut geht, doch er klagt Gott nicht an: Vielmehr bringt er seine Not vor den Herrn und befragt Ihn dazu. So ärgerlich für Jeremia die Gottlosigkeit als solche ist, so genau weiß er auch, dass es sich uns nicht geziemt, Gott anzuklagen. In diesem Zusammenhang dürfen wir nicht vergessen, dass auch David und viele andere alttestamentlichen Glaubensväter unter der Gottlosigkeit litten und sie anklagten. Ebenso war es in der bisherigen Kirchengeschichte, und auch heute leiden wir als Christen unter der Gottlosigkeit, die immer weiter ausufert und traditionelle christliche Werte aushöhlt.
Von Jeremia allerdings können wir lernen, dass wir uns damit an Gott wenden, Ihn fragen und unser Leid darüber zum Ausdruck bringen ohne dem Fehler zu verfallen, Ihn anzuklagen. Gleichzeitig dürfen wir Gott bitten, der Gottlosigkeit ein Ende zu bereiten und uns zu gebrauchen, an Seinem Reich zu bauen.
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(Autor: Markus Kenn) |
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