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Ich aber, ich rufe zu Gott, und der HERR rettet mich.
Psalm 55,17
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Ach bleib mit deinem Segen
bei uns, du reicher Herr;
dein Gnad und alls Vermögen
in uns reichlich vermehr.
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Frage:
Kann ich eigentlich rund um die Uhr beten?
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Zum Nachdenken: Aus dem 55. Psalm heraus bekomme ich die Bestätigung, dass ich ständig zu Gott rufen kann.
Für mich bedeutet es, dass ich 24/7 in einer direkten Verbindung zu meinem Heiland stehe. Dadurch lebe ich in einer unmittelbaren Beziehung zu Jesus. Ich lasse Jesus teilhaben auch an den vermeintlich kleinen Dingen meines Lebens. Darin besteht auch ein Aspekt, den Willen Gottes zu tun! Nämlich ohne Unterbrechung zu beten und zu danken, angeleitet durch den Heiligen Geist.
In Psalm 55 erkenne ich aber auch, dass aus dieser lebendigen Beziehung zu Jesus der göttliche Segen auf mich kommt: der Herr rettet mich und ER hört meine Stimme. Ich bin Ihm vertraut und ER ist mir vertraut. Immer mehr und Schritt für Schritt spüre ich Seine göttliche Nähe. Gibt es etwas Größeres? Bitte Herr Jesus, erhalte mich bei Dir! |
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| Gottlosigkeit war immer schon ärgerlich
HERR, wenn ich gleich mit dir rechten wollte, so behältst du doch recht; dennoch muß ich vom Recht mit dir reden. Warum geht's doch den Gottlosen so wohl und die Verächter haben alles die Fülle?... Jeremia 12, 1-4 (Luther 1912) |
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Im ganzen alten Testament haben sich die Gerechten immer wieder über die Gottlosigkeit geärgert und Gott gebeten, dieser ein Ende zu bereiten oder Ihn gefragt, warum es denn den Gottlosen so gut zu gehen scheint. Das ist eine Frage, die heute noch mindestens genauso aktuell ist wie früher, denn wir sehen um uns herum sehr viel an Gottlosigkeit, und wir müssen erkennen, dass Gottlose damit Erfolg zu haben scheinen: Weil sie keine Skrupel haben, machen sie Karriere und verdienen Geld. Es scheint, als stünden sie immer oben, und mancher, der ehrlich und redlich durchs Leben geht, fragt sich selbst, warum er nicht skrupellos ist, weil es dann aus rein menschlicher Sicht besser gehen würde.
Auch Jeremia stellt sich diese Frage, auch ihn belastet die Tatsache, dass es den Gottlosen gut geht, doch er klagt Gott nicht an: Vielmehr bringt er seine Not vor den Herrn und befragt Ihn dazu. So ärgerlich für Jeremia die Gottlosigkeit als solche ist, so genau weiß er auch, dass es sich uns nicht geziemt, Gott anzuklagen. In diesem Zusammenhang dürfen wir nicht vergessen, dass auch David und viele andere alttestamentlichen Glaubensväter unter der Gottlosigkeit litten und sie anklagten. Ebenso war es in der bisherigen Kirchengeschichte, und auch heute leiden wir als Christen unter der Gottlosigkeit, die immer weiter ausufert und traditionelle christliche Werte aushöhlt.
Von Jeremia allerdings können wir lernen, dass wir uns damit an Gott wenden, Ihn fragen und unser Leid darüber zum Ausdruck bringen ohne dem Fehler zu verfallen, Ihn anzuklagen. Gleichzeitig dürfen wir Gott bitten, der Gottlosigkeit ein Ende zu bereiten und uns zu gebrauchen, an Seinem Reich zu bauen.
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(Autor: Markus Kenn) |
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