Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Christ werden
Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 20.06.2018

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Wech ein schönes Bild zeichnet uns der Psalmist vom guten Hirten, der treu zu seinen Schafern schaut und sie bewahrt.

Und ob ich schon wanderte im finstern Tal, fürchte ich kein Unglück, denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.

Psalm 23,4

Im tiefen Tal muss ich mich fürchten nicht,
denn DEINE Hand lenkt mich hinein ins Licht,
DEIN Stecken und DEIN Stab, sie trösten mich
und ich darf bei dir bleiben ewiglich.

Frage: Was muss man sich unter dem Stab des guten Hirten vorstellen.

Vorschlag: Ein Stecken oder Stab gibt dem guten Hirten einen festen Gang, er zeigt den Schafen aber auch den richtigen Weg. Für uns, Mitglieder der Herde Gottes und Jesu, seiner weltweiten Gemeinde, ist das Wort Gottes unser Halt und Wegweiser. Es gibt kein anderes Buch so wie dieses auf der Welt. Wer sich von diesem "Himmelsbrot" leiten lässt, ist wahrhaft beglückt.

Christ werden, Umkehr, Glauben wagen

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Nicht gegen Gott kämpfen



Und da alle unsre Feinde das hörten, fürchteten sich alle Heiden, die um uns her waren, und der Mut entfiel ihnen; denn sie merkten, daß dies Werk von Gott war.

Nehemia 6, 16 (Luther 1912)


Zu Nehemias Zeiten haben sich seine Feinde und alle Heiden gefürchtet, wenn sie bemerkten, dass ein Werk von Gott war: Sie wussten, dass sie gegen den lebendigen Gott der Bibel nichts auszurichten vermochten, so groß ihre Macht und ihre militärische Stärke auch sein mochte. Der Mut, der sie verließ, war also mit der Einsicht der eigenen Ohnmacht gepaart.

Heutzutage sind die Menschen stolzer und zugleich arroganter geworden, denn sie meinen, dass sie nach Gott nicht fragen müssten, und dies gilt selbst dann, wenn sie irgendwie doch an einen Gott glauben. Für sie ist Gott weit weg, und sie denken, Gott würde nicht danach fragen, was die Menschen tun. Und sie vertrauen auf menschlichen Geist, menschliche Kreativität und menschliche Stärke.

Die Fortschritte in Technologie und den Wissenschaften scheinen ihnen recht zu geben: Die Menschheit hat nicht nur gelernt, lange und tief mit U-Booten zu tauchen, sondern auch das Fliegen: Selbst im Weltraum war und ist der Mensch schon. Die Internationale Raumstation ISS ist permanent mit Menschen besetzt, und auch hier feiern Forschung und Fortschritt weitere Erfolge, die der Mensch ausschließlich dem eigenen Können zuschreibt. Die Menschheit ist sehr stolz auf sich selbst und fragt immer weniger nach dem Werk Gottes.

Dabei muss mit dem Fortschreiten gerade in den Bereichen der Naturwissenschaften und der Raumforschung die Erkenntnis wachsen, dass dahinter nur ein äußerst intelligenter, mit absoluter Macht ausgestatteter und mit unbeschreiblicher Kreativität arbeitender Schöpfer stecken muss. Entdecken wir z. B. primitive Werkzeuge oder einfachste Höhlenmalereien, dann kommt niemand auf die Idee zu behaupten, dies sei nur purer Zufall. Man würde für verrückt erklärt werden, wenn wir einen einfachen Faustkeil oder einen primitiven Pfeil als Werk des Zufalls oder einer wie auch immer gearteten Evolution bezeichnen würden. Wie soll dann das Ortungssystem von Wahlen oder Fledermäusen entstanden sein, vom menschlichen Geist und der ineinander greifenden Ökologie durch Zufall entstanden sein? Wie kann aus dem Nichts ein Universum entstehen, das erheblich präziser funktioniert als eine Schweizer Taschenuhr?

Doch dahinter steckt Methode: Dort, wo man den Schöpfer ausklammert, gaukelt man sich vor, nicht mehr nach Ihm fragen zu müssen und wähnt sich in der Freiheit. Dann kann man - so scheint es - machen, was man will. Was interessieren da noch die Zehn Gebote, die Bergpredigt oder andere Aussagen der Bibel? Und so werden wir wie kleine Kinder, die sich gegen die Hilfe der Erwachsenen mit den Worten wehren: "Kann alleine!" Aber kleine Kinder merken irgendwann, dass sie nicht weiter kommen und rufen dann: "Papa, Mama, helft uns mal!"

Wo der Mensch sieht, dass er ohne Gott nicht klar kommt, wird er nicht etwa demütig und einsichtig, sondern er wagt es, Gott anzuklagen. Das aber ist genau so, als würden wir unseren Arzt anklagen, weil wir nicht gesund werden, während uns dabei ganz bewusst ist, dass wir uns nicht im Entferntesten an seine Anweisungen gehalten haben. Sprich: Wir haben unsere Medikamente nicht genommen, wir sind nicht zu den verordneten Massagen gegangen, wir haben unsere Essgewohnheiten nicht umgestellt, wir sorgen nicht für ausreichend Bewegung. Noch einfacher ausgedrückt: Der Mensch handelt wie jener Schüler, der nicht im Traum daran denkt, im Unterricht aufzupassen, seine Hausaufgaben zu machen und seine Nase in die Bücher zu stecken und dann auf das Schulsystem schimpft, wenn er letztendlich sitzen geblieben ist.

Gegen Gott und Seine Gebote kommen wir nicht an. Das ist nun einmal so. Doch Gott gab uns Seine Gebote nicht deshalb, weil Er uns vorführen möchte oder um sich die Hände zu reiben, weil wir wieder einmal auf die Nase gefallen sind, sondern weil Er es wirklich gut mit uns meint. Eltern verbieten ihren Kindern doch auch, auf die heiße Herdplatte zu fassen oder mit dem Feuer zu spielen oder sich ein kleines Schnäpschen zu genehmigen. Welcher Vater gäbe seinem sechsjährigen Sohn schon den Schlüssel seines Porsches, damit der kleine mal sein fahrerisches Können ausprobieren kann? Und dies geschieht doch auch nicht deshalb, um Kindern ihre Freiheiten zu beschneiden, sondern deshalb, weil wir als Erwachsene wissen, dass die Kleinen Vieles noch nicht können oder vertragen.

Gott ist allwissend und weiß daher auch, was uns gut tut und was uns schadet. Seine Gebote sollen uns nicht einengen, sondern vor Schaden schützen, und das, was Er schafft, soll uns zum Segen sein. Wenn wir also Seine vollkommenen Gebote übertreten, wenn wir Sein Werk und Sein Wirken boykottieren, dann bekämpfen wir damit - wenn auch unbewusst und vielleicht auch ungewollt - Gott. Wir können Ihm zwar in keinster Weise schaden: Gott braucht uns nicht, aber wir schaden uns, denn wir brauchen Gott, Seine Gebote, Sein Wirken, Seine Leitung und Seine Führung. Dann handeln wir noch törichter als Don Quichote, jener Ritter von der traurigen Gestalt, der so gerne ein Held geworden wäre, welcher gegen Riesen kämpft, aber sich der Lächerlichkeit preisgab, weil er stattdessen Windmühlen angriff. Don Quichotte kann man dabei zumindest eine gute Motivation nicht absprechen: Wer sich aber gegen Willen auflehnt, handelt äußerst töricht und hat keine gute, sondern eine egoistische Motivation. Letzten Endes wird selbst der Satan trotz seiner immensen Macht, die er hat - die meisten Menschen sind ja seine Sklaven -, seine Knie beugen müssen und bekennen müssen, dass Jesus der Herr ist, den man nicht besiegen kann, selbst nicht mit der geballten Macht der Finsternis. Es ist daher sinnlos, gegen Gott zu kämpfen.

Dagegen macht es aber Sinn, mit und für Gott zu leben, weil dies Segen bringt. Eine lebendige Beziehung zu Gott, die durch die Annahme Jesu als ganz persönlichen Erretter geschieht, wird uns zum Segen werden, denn dadurch werden wir zu Erben Seines Reiches, weil wir durch Jesus zu Kindern Gottes werden.


(Autor: Markus Kenn)


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