Leben als Christ

Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 25.01.2021

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Gott fordert Gerechtigkeit und Wahrhaftigkeit

Zweierlei Gewicht und zweierlei Maß, die sind beide dem Herrn ein Greuel!

Sprüche 20,10

Lasst uns wahrhaftig leben und nicht lügen
und unseren Nächsten niemals betrügen!
Umkehren, wenn wir auf falschen Wegen sind
denn so geziemt es einem wahren Gotteskind!

Frage: Gibt es auch heute noch zweierlei Maß und Betrug?

Zu beachten: In 2. Tim. 3,13 lesen wir: „Böse Menschen aber und Betrüger werden es immer schlimmer treiben, indem sie verführen und sich verführen lassen“. Waren es damals vorwiegend nur Gewichtssteine, die gefälscht waren, so sind die Betrügereien heute viel größer. Man denke nur an Superreiche, die hohe Steuern z.T. komplett umgehen und den einfachen Bürgern entsprechend mehr Last aufladen. Aber auch bei den Corona-Impfungen wird mit „zweierlei Maß“ gemessen: Impftote werden runtergespielt bzw. nicht publiziert und hingegen Menschen, die lediglich „mit“ Corona verstarben, als Corona-Tote gezählt. Wer sich mit geöffneten Augen umschaut, wird viel Ungerechtigkeiten erleben. Aber neigen wir nicht auch selbst dazu, eigene Fehler zu verharmlosen und somit ein falsches Bild abzugeben? Lasst uns wahrhaftig leben und wo nötig Buße tun und von falschen Verhaltensmustern abweichen!

( Link-Tipp zum Thema: nbc-jakob-tscharntke.de/kurz-bemerkt/144-kategorie-uebersicht-kurz-bemerkt/gebetsinitiative/665-24-1-2021-272-abend-der-gebetsinitiative )

Leben als Christ, Nachfolge Jesu, Glaubensleben

Inhalt

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Achte auf Deinen Umgang



Komm nicht auf der Gottlosen Pfad und tritt nicht auf den Weg der Bösen. Laß ihn fahren und gehe nicht darin; weiche von ihm und gehe vorüber. Denn sie schlafen nicht, sie haben denn Übel getan; und ruhen nicht, sie haben den Schaden getan. Denn sie nähren sich von gottlosem Brot und trinken vom Wein des Frevels.

Sprüche 4, 14-17 (Luther 1912)


Wir leben mitten in dieser Welt, in der sich die Gottlosigkeit leider immer mehr ausbreitet. Selbst bei den Kirchenangehörigen gibt es mehr Karteileichen als aktive, überzeugte Mitglieder; die Zahl der Kirchenaustritte befindet sich schon seit Jahren auf einem sehr hohen Niveau, die der Gottesdienstbesucher sinkt kontinuierlich.

Für uns bedeutet dies, dass wir zahlreichen Gefahren und Verführungen ausgesetzt sind, auch durch eine Theologie, die sich gern als aufgeklärt, liberal, wissenschaftlich und tolerant gibt, in Wirklichkeit aber bequem und verlogen ist, weil sie Jesus nicht oder besser ausgedrückt nicht mehr als einzigen Heilsweg verkündigt. Leicht wird mit einem solchen Sauerteig der falschen Lehre die ganze Gemeinde durchsäuert.

Es ist unvermeidbar, dass wir auf Gottlosigkeit treffen: Schließlich leben wir auf keiner einsamen Insel; wir gehen arbeiten und einkaufen, unsere Kinder gehen zur Schule, wir haben Nachbarn. Weil wir zudem den Missionsauftrag Jesu haben und wir damit zu den Unerretteten, also den Gottlosen, gehen, können wir uns nicht ganz abschirmen. Aber wir sind dafür verantwortlich, ob wir uns mit anderen Christen treffen, um uns gegenseitig zu stärken und auszutauschen. Wir tun gut daran, diese Kontakte intensiv zu pflegen und nicht nur sporadische und oberflächliche Gespräche zu haben.

Bei unserem Umgang müssen wir auch darauf achten, dass wir nicht verführt werden zu Dingen, die Gott nicht gut heißt. Das bedeutet für uns, dass wir uns dem Gruppendruck nicht beugen dürfen und Spott zu ertragen haben. Als Männer müssen wir darauf achten, dass wir uns nicht durch schmutzige Witze und zweideutige Protzerei verführen lassen. Ein richtiger Mann, ein richtiger Kerl definiert sich nicht dadurch, dass er ein ausschweifendes Intimleben hat, sondern er definiert sich dadurch, dass er treu und rechtschaffen, also gottesfürchtig ist. Unser Platz ist auch nicht bei Trinkgelagen, und es passt nicht zu uns, dass wir uns auf Drogenkonsum einlassen, wenn wir Christen sind. Hier haben wir Grenzen zu ziehen.

Auch liegt es an uns, uns eine Gemeinde zu suchen, in der die Bibel die höchste Autorität ist und in denen ein bibelgläubiger Pfarrer bzw. Prediger seinen Dienst versieht. Eine Gemeinde, in der alles nur noch schwammig ist, in denen die Bibel relativiert wird und in denen Christus nicht als der einzige Heilsweg gelehrt wird, muss sich die Frage gefallen lassen, ob sie wirklich christlich ist oder nur noch das Etikett "christlich" hat.

Wir tun also gut daran, uns von Gottlosen und Gottlosigkeit deutlich abzugrenzen, denn Paulus warnt uns im 1. Korinther 15,33 eindeutig: "Lasst euch nicht irreführen! Schlechter Umgang verderbt gute Sitten."
Und Jesus sagte: "Mein Reich (= mein Königtum) ist nicht von dieser Welt." (Johannes 18,36).


(Autor: Markus Kenn)


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Darum wacht jederzeit und bittet, dass ihr gewürdigt werdet, diesem allem zu entfliehen, was geschehen soll, und vor dem Sohn des Menschen zu stehen!
(Lukas 21,36)

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