Christliche Gedichte (z.B. Ostergedichte, Familiengedichte) und Lieder

Die Bibel
Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Das Alte u. Neue Testament: Ein Evangelium (Gospel) der Liebe

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 20.08.2018

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Bei geschwisterlicher Eintracht ist der beste Boden für den Segen Gottes.

Siehe, wie fein und lieblich ist`s, wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen. Denn dort verheisst der Herr Segen und Leben bis in Ewigkeit.

Psalm 133,1/3

Satan sucht so oft zu stören
Einheit und Gelassenheit.
Aber die Gott angehören,
steht der Segen schon bereit.
Lasst uns einig vor Gott stehn,
dann könnt ihr euch siegen sehn.

Frage: Woran liegt es, wenn so viele Menschen uneinig untereinander sind?

Vorschlag: Der Teufel wird auch der Durcheinanderbringer genannt. Er hasst es, wenn Glaubensgeschwister einig untereinander sind. Wer sich vom Heiligen Geist leiten lässt, der kann in Demut den Andern höher achten als sich selbst. Das ist Liebe, von Gott gewirkt. Hier segnet uns der Allmächtige, unser himmlischer Vater.

Die Bibel - das Buch der Bücher

Inhalt

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(Mit obiger Navigationsleiste kann innerhalb des Bibel-Menüs geblättert werden)


Die Bibel ist von Gott eingegeben



Denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Strafe, zur Besserung, zur Züchtigung in der Gerechtigkeit,

2. Timotheus 3,16 (Luther 1912)


Denn es ist noch nie eine Weissagung aus menschlichem Willen hervorgebracht; sondern die heiligen Menschen Gottes haben geredet, getrieben von dem heiligen Geist.

2. Petrus 1,21

Die meisten Menschen zweifeln heute an, dass die Bibel Gottes Wort ist, und es gibt auch Menschen, die davon überzeugt sind, dass die Bibel eine Offenbarung von Vielen ist: Für Letztere sind daher Offenbarungen anderer Religionen mit der Bibel gleichberechtigt. Beide Überzeugungen sind sehr gefährlich, weil sie die Erlösungstat Jesu relativieren und die Menschen glauben macht, dass es viele verschiedene Heilswege gäbe. Doch können wir sicher sein, dass die Bibel Gottes Wort ist.

In 2. Timotheus 3,16 lesen wir, dass alle Schrift von Gott eingegeben ist, nütze zur Lehre, zur Strafe, zur Besserung und zur Züchtigung in Gerechtigkeit. Wenn wir die Bibel lesen, stellen wir fest, dass sie uns belehrt: Kein anderes Buch hat eine so weitgehende und so tiefe Weisheit, die gleichzeitig so verständlich geschrieben ist, dass auch die so genannten "bildungsfernen" Schichten sie verstehen können. Wer sich mit der Bibel auseinander setzt und über das dort Gesagte nachdenkt, findet einen tiefen Ozean an Klugheit, an Vernunft, an Tiefgang. Wenn ich über verschiedene christliche Seiten im Internet gehe oder christliche Bücher lese, erkenne ich, wie ein einziger Satz aus der Bibel so vieles aussagt, dass man damit ganze Bände füllen kann. Auch Predigten und der Austausch mit Glaubensgeschwistern zeigen mir, welche geradezu unüberschaubare Weisheit die Bibel enthält.

Sicher: Die Bibel straft uns auch, denn sie hält uns den Spiegel vor und zeigt uns nicht so, wie wir uns gerne selbst sehen, sondern wie wir wirklich sind. Sie deckt also unsere Schuld auf, zeigt, welch sündige Kreaturen wir sind. Doch wenn wir ehrlich sind, dann wissen wir, dass wir im Morast der eigenen moralischen Unzulänglichkeit versinken: Wir wollen zwar im Grunde alle das Gute, doch tun wir trotzdem das Böse. Wir lügen, stehlen, verleumden, mobben und sind ungerecht und unbarmherzig. Selbst unseren Kindern, denen wir das Laufen, Sprechen, Lesen, Schreiben und Rechnen beibringen müssen, sind Boshaftigkeiten geläufig. Sobald sie sprechen können, lügen und verleumden sie, und sie kennen den Reiz des Verbotenen. Und wer von uns hat in der Schule nicht geschummelt? Völlig zu Recht heißt es: "Kinder können sehr grausam sein!"

Aber als Erwachsene sind wir auch nicht besser: Wir denken selten daran, dass unser Reden und Handeln auch sehr verletzend sein kann. Unsere Fragen nach dem Befinden anderer Menschen oder wen wir eine gute Besserung wünschen, sind meist leere Worthülsen. In Wirklichkeit interessiert uns der andere Mensch nicht, in Wirklichkeit ist es uns egal, ob ein Kranker Genesung erfährt. Bei der Steuererklärung verrechnen sich die meisten willentlich zu eigenen Gunsten, und wer kann sich davon freisprechen, nicht im eigenen Unternehmen Kugelschreiber oder Büroklammern mitgenommen zu haben ohne um Erlaubnis zu fragen?

Die Bibel deckt also unsere Schlechtigkeit auf. Es tut weh zu entdecken, dass es mit der eigenen Gutheit nicht allzu weit her ist. Hilft hier Selbsttäuschung oder sollten wir nicht lieber dankbar sein, dass Gott Klartext spricht? - Erst wenn wir erkennen, wie es um uns steht, können wir Konsequenzen ziehen. Ein Alkoholiker, ein Drogensüchtiger, der keine Einsicht in seine Abhängigkeit hat, ist gegen jede noch so gut gemeinte und noch so professionelle Hilfe schlichtweg resistent. Kein Schüler lernt etwas, wenn er nicht am Unterricht teilnimmt, auf seine Lehrer und Ausbilder hört, seine Nase in die Bücher steckt und durch die Hausaufgaben das Gelernte einübt.

Gott lässt uns ja mit unserer Sündenerkenntnis nicht irgendwo im Regen stehen nach dem Motto: "Dem habe ich es jetzt gegeben!" - Nein, Gott liebt uns und zeigt uns auch einen Ausweg aus unserer Verlorenheit: Jesus Christus. Gott zeigt also nicht nur unser Problem, sondern gibt durch Seinen Sohn auch die Lösung. Wer Jesus im Glauben annimmt und Ihm seine Schuld bekennt, der erfährt Vergebung und bekommt ewiges Leben geschenkt. Menschliche Religionen hingegen täuschen den Menschen die Selbsterlösung vor: Das mag unser Ego streicheln, führt aber nicht zum Ziel. Wir könnten bis in alle Ewigkeit mit unserer Seele wandern, wenn es denn Seelenwanderung wirklich gäbe, doch wirklich gute Menschen werden wir nie. Selbst die ethisch hochstehendsten Personen in der Menschheitsgeschichte haben ihre dunklen Flecken, ihren Eigennutz, ihre Vorurteile. Daran würden Seelenwanderungen auch nichts ändern können.

Durch das Bibelstudium erfahren wir Besserung und Züchtigung zur Gerechtigkeit. Wir lernen, was wirklich gut ist und was böse. Somit können wir uns für das Richtige entscheiden, können uns auf Gottes Willen einlassen und das tun, was Er von uns will. Voraussetzung dafür ist eine lebendige Beziehung zu Jesus Christus, da wir es niemals aus eigener Kraft schaffen können. Derjenige, welcher sich auf die Bibel einlässt, erfährt, dass die Lehren durchaus alltagstauglich und damit praktikabel sind. Die Bibel gibt uns also keine Hypothesen, über die man nur in den Stuben der Gelehrten debattieren kann, sondern wertvolle Tipps, mit denen wir unser Leben erfolgreich meistern können. Allein der Rat, uns Schätze im Himmel zu sammeln, hilft uns, die Prioritäten richtig zu setzen. Es geht nicht um irdischen, zeitlichen Reichtum, sondern um wirklichen, dauerhaften. Sobald wir dem Rat der Bibel folgen und auf Jesus schauen, dann schauen wir zugleich auf das Ziel und können uns nicht verirren.

Wir Menschen haben im Verlaufe unserer Geschichte sehr viele Versuche unternommen, Weises und Großes zu denken und dabei sehr Vieles hervorgebracht. Philosophen, Dichter, Denker, Tüftler und Erfinder haben Vieles hervor gebracht, und ich möchte nicht auf die Werke unserer Literaten und Denker verzichten, und unser Alltagsleben wird durch viele Erfindungen, die für uns längst selbstverständlich geworden sind, erleichtert, aber alle menschliche Intelligenz kommt an den Tiefgang der Bibel nicht heran. Petrus hat also recht, wenn er sagt, dass die Bibel nur durch das Wirken Gottes, nicht also aus dem Wille von uns Menschen entstanden ist.

Bemerkenswert ist auch, dass die Bibel nicht einmal im kleinsten Punkt widerlegt werden konnte. Alle Angriffe auf die Bibel, alle Argumente und "Beweise" gegen sie haben sich bisher als Luftblasen heraus gestellt, und dies wird auch in Zukunft so bleiben. Selbst Archäologen, die nicht bibelgläubig sind, nehmen Gottes Wort zur Hand, um die richtigen Ausgrabungsorte zu finden. Die Evolutionstheorie, welche gegen die Bibel ins Feld geführt wird, hat so viele Widersprüche und Lücken, dass sie auf sehr tönernen Füssen steht, von den vielen Irrtümern, die sie immer einräumen muss, einmal ganz abgesehen.


(Autor: Markus Kenn)


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