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Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 23.02.2018

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Manchmal führt und Gott durch bittere Zeiten - lasst uns auch dann ja zu Gottes Wegen sagen!

Danach ließ Mose Israel vom Schilfmeer aufbrechen, dass sie zur Wüste Sur zogen; und sie wanderten drei Tage lang in der Wüste und fanden kein Wasser. Da kamen sie nach Mara; aber sie konnten das Wasser von Mara nicht trinken, denn es war sehr bitter. Daher nannte man es Mara ... der HERR zeigte Mose ein Holz; das warf er ins Wasser, da wurde das Wasser süß.

2.Mose 15,22-23 + 25

Manchmal führt uns Gott durch recht bittere Zeiten,
doch lass uns Vertrauen seinem weisen Leiten!
Denn: auch wenn wir nicht alles recht verstehen,
werden wir am Ende Herrlichkeiten sehen!

Frage: Haben Sie schon bittere Zeiten durchleben und durchleiden müssen?

Tipp: Nachdem Israel Befreiung und wunderbare Bewahrung erlebt und durchs Meer gezogen war (Bild der Taufe), führte sie nun Gott in 3 Tagen (3 ist die Zahl Gottes) in Wüste und Bitterkeit (Jesus wurde auch nach seiner Taufe bewusst von Gott in die Wüste zur Versuchung geführt; Matth. 4,1). Dort empfing Israel dann die Gesetze – aber erlebte auch die Abhängigkeit von Gottes Gnade: So wie Jesus am verfluchten Holz (5. Mose 21,23) hing um uns Sühne zu schaffen, so schaffte auch hier Holz die Bitterkeit des Wassers hinweg und machte es süß. Lasst uns „ja“ zu Gottes Wegen sagen, auch wenn wir den Sinn nicht gleich erkennen! Oft muss uns Gott erstmal in die Bitterkeit führen ehe er uns mit Segen überschütten kann! So auch bei Israel: Nach der Bitterkeit kamen sie zu 12 Wasserquellen und 70 Palmbäumen.

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Inhalt

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In Jedem Fall auf Gott hören



Joseph aber, ihr Mann, war fromm und wollte sie nicht in Schande bringen, gedachte aber, sie heimlich zu verlassen. Indem er aber also gedachte, siehe, da erschien ihm ein Engel des HERRN im Traum und sprach: Joseph, du Sohn Davids, fürchte dich nicht, Maria, dein Gemahl, zu dir zu nehmen; denn das in ihr geboren ist, das ist von dem heiligen Geist. Und sie wird einen Sohn gebären, des Namen sollst du Jesus heißen; denn er wird sein Volk selig machen von ihren Sünden. Das ist aber alles geschehen, auf daß erfüllt würde, was der HERR durch den Propheten gesagt hat, der da spricht: "Siehe, eine Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden seinen Namen Immanuel heißen ", das ist verdolmetscht: Gott mit uns. Da nun Joseph vom Schlaf erwachte, tat er, wie ihm des HERRN Engel befohlen hatte, und nahm sein Gemahl zu sich. Und er erkannte sie nicht, bis sie ihren ersten Sohn gebar; und hieß seinen Namen Jesus.

Matthäus 1, 19-25 (Luther 1912)


Joseph war ein tiefgläubiger, frommer Mann, der die Gebote Gottes ernst genommen hat. Dass Maria schwanger war, bedeutete für ihn nach menschlichem Ermessen zwangsläufig, dass sie, seine Verlobte, ihn betrogen hatte, denn er ahnte nicht, dass sie vom Heiligen Geist schwanger geworden ist, weil Jesus, der Retter, durch sie in Seiner menschlichen Gestalt geboren werden sollte. Nur so war und ist es möglich, dass Jesus zugleich Gott und Mensch ist.

Nach den mosaischen Gesetzen hätte Joseph Maria anklagen können: Dann allerdings wäre sie gesteinigt worden. Joseph war aber auch ein barmherziger Mann, der Maria nicht beschämen oder schaden wollte; andererseits verbot ihm seine Gebotstreue, dass er sie nicht mehr ehelichen konnte. Deshalb wollte er sie entlassen, damit sie frei sein würde für den Kindsvater, hinter dem er nach seinem damaligen Kenntnisstand einen Menschen vermutete.

Doch als er schlief, klärte ihn ein Engel des Herrn im Traum über die wahre Vaterschaft auf und darüber, dass Maria den versprochenen Erlöser gebären wird. Joseph nahm deshalb Maria zu sich und übernahm so die Verantwortung für seine Frau und das Kind. Dass es nicht leicht werden würde, wusste Joseph, doch er war gehorsam Gott gegenüber: Für ihn stand es außer Frage, Gottes Befehlen zu gehorchen, ganz gleich, was auf ihn zukommen würde.

Natürlich hat Maria genauso gehandelt, auch sie war Gott gegenüber gehorsam, auch wenn sie das Außergewöhnliche genauso wenig fassen konnte wie wir. Maria wusste sehr wohl, dass sie sich einem großen Risiko aussetzte: Joseph hätte sie ja entlassen können, und hätte sie gesagt, dass sie durch den Heiligen Geist schwanger geworden war, dann hätte sie den Tod durch Steinigung wegen Gotteslästerung und Ehebruch erleiden können; dennoch war es für sie selbstverständlich, Gott zu gehorchen.

Und wir? Sind wir da genauso konsequent? - Ich muss für mich selbst zugeben, dass ich es leider nicht bin. Dabei habe ich es erheblich leichter: Ich muss den Tod nicht fürchten, weil ich Gottes Gebote halte, und der Spott, den man als bekennender, wiedergeborener Christ abbekommt, ist wirklich nicht gravierend: Spott nimmt man doch auch in Kauf, wenn man sich zu einem bestimmten Hobby, einer bestimmten Fußballmannschaft oder irgendeiner x-beliebigen Musikrichtung bekennt. Warum nehmen wir Letzteres in Kauf, Ersteres aber nicht? - Dabei ist es wichtig und dient uns letztendlich zum Segen, wenn wir Gottes Gebote einhalten. Zugleich werden wir zum Segen für Andere.

Was wäre denn geschehen, wenn Maria und Joseph ihren Gehorsam verweigert hätten? Die Konsequenzen eines solchen Ungehorsams möchte ich mir nicht ausmalen. Durch das gottlose Handeln hat sich die Menschheit immer und immer wieder in Katastrophen gebraucht: Hunger, Elend und Kriege sind die Folge der Gottlosigkeit. Nehmen wir es mit der ehelichen Treue genauer, dann wären Aids und andere durch Sexualität verbreitete Krankheiten nicht so stark gewachsen, und sehr viel menschliches Leid wäre uns erspart geblieben.

Wir tun gut daran, auf Gott zu hören. Er weiß ganz genau, was gut für uns ist und was nicht. Mögen wir auch Spötteleien ausgesetzt werden: Was bedeuten sie denn im Hinblick auf die Ewigkeit?


(Autor: Markus Kenn)


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