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Denn ich habe euch vor allem überliefert, was ich auch empfangen habe: dass Christus für unsere Sünden gestorben ist nach den Schriften.
1. Korinther 15, 3
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Und uns machte er zu des Himmels Erben,
dafür musste Jesus auf Golgatha sterben.
Dort wurde sein Leib gebrochen.
Dort wurde seine Seite durchstochen.
Dort floss für uns sein kostbares Blut.
Darauf unsere Sündenreinigung beruht.
Dort hat er den endgültigen Sieg über den Feind gemacht.
Dort hat Jesus ausgerufen: Es ist vollbracht.
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Frage:
Sind auch meine zukünftigen Sünden bereits jetzt vergeben?
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Zum Nachdenken: Jesus Christus ist am Kreuz für die Sünden aller Menschen gestorben. Auch ich nehme diese Tatsache im Glauben an. Vielfach wird behauptet, dass auch die zukünftigen Sünden automatisch schon vergeben sind und ich mir darüber keine Gedanken machen muss. Diese Auffassung kann in die Irre führen und es kann zu einem fatalen Missverständnis kommen. Es tut mir aufrichtig Leid, wenn ich auch weiterhin noch sündige. Aber nur wenn ich auch meine zukünftigen Sünden bereue und Jesus bekenne, ist ER treu und gerecht, dass ER meine Sünden vergibt ( 1. Johannes 1.9) Wahre Christen bekennen ihre Sünden, andere leugnen sie.
Es ist das Kennzeichen eines wahren Christen, dass er aus der Vergebung lebt und immer wieder - solange er in dieser Welt lebt - Christi Blut und Gerechtigkeit in Anspruch nimmt. |
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| Abgaben und Zehnten geben
Und sie sandten zu ihm etliche von den Pharisäern und des Herodes Dienern, daß sie ihn fingen in Worten. Und sie kamen und sprachen zu ihm: Meister, wir wissen, daß du wahrhaftig bist und fragst nach niemand; denn du achtest nicht das Ansehen der Menschen, sondern du lehrst den Weg Gottes recht. Ist's recht, daß man dem Kaiser Zins gebe, oder nicht? Sollen wir ihn geben oder nicht geben? Er aber merkte ihre Heuchelei und sprach zu ihnen: Was versucht ihr mich? Bringet mir einen Groschen, daß ich ihn sehe. Und sie brachten ihm. Da sprach er: Wes ist das Bild und die Überschrift? Sie sprachen zu ihm: Des Kaisers! Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: So gebet dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist! Und sie verwunderten sich über ihn. Markus 12, 13-17 (Luther 1912) |
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Die Pharisäer und die Anhänger des Herodes wollten Jesus loswerden, weil Jesus die Wahrheit sagt und stets Sünde auch Sünde nennt. Das ist den Menschen seit dem Sündenfall niemals recht gewesen; deshalb bekämpfen sie Gottes Wort und die Bibel und sei es "nur" durch Ignorieren.
Weil sie damals Jesus töten wollten, versuchten sie Ihn, in Seinen Worten zu fangen und fragten Ihn nach der Steuer. Jesus durchschaute ihr Vorhaben und fragte sie: "Warum versucht ihr mich?" Und Er gab ihnen die Antwort auf ihre Frage, nämlich dem Kaiser zu geben, was des Kaisers ist und Gott zu geben, was Gottes ist. Dies hat ja auch gute Gründe: Ohne Steuern und Abgaben kann kein Staat seine Aufgaben wie Bildung, Armenfürsorge, Gesundheitspflege und Infrastruktur leisten. Es ist deshalb Sünde, dem Staat Steuern und Abgaben vorzuenthalten.
Wie groß diese Sünde in ihrer Massierung ist, zeigen die Disketten aus der Schweiz und aus Luxemburg, in denen so mancher seine Schwarzgelder angelegt hat. Viele haben auch eine Selbstanzeige gemacht, doch nicht aus Einsicht, sondern meistens aus Angst, härter bestraft zu werden, wenn sie dies nicht tun.
Doch auch sonst versuchen viele, sich den Abgaben zu entziehen: Durch Schwarzarbeit gehen dem Staat Milliarden an Steuern und Sozialabgaben verloren. Auch Schwarzverkäufe - Verkäufe also, die nicht in den Büchern der Unternehmen erscheinen - vergrössern das Loch in der Staatskasse. Ebenso ist der Sozialbetrug ein weiteres Element, dem Staat das zu entziehen, was ihm ist. Dadurch kann der Staat letztendlich seine Aufgaben allenfalls unzureichend erfüllen. Wer sich über die Löcher auf Deutschlands Strassen aufregt, selbst aber den Staat um das Seine betrügt, darf seine Mitverantwortung dafür nicht leugnen.
Selbstverständlich erwarten wir von den Kirchen und den christlichen Organisationen, dass sie in den Bereichen der Nächstenliebe tätig sind. Sicher: In Deutschland gibt es Kirchensteuern, und christliche Organisationen haben - wie andere gemeinnützige Organisationen auch - immense Steuervorteile. Damit allein aber können sie ihre Aufgaben nicht erfüllen, und wir dürfen nicht vergessen, dass Freikirchen und Heilsarmee ohne Kirchensteuer auskommen.
Doch auch Caritas und Diakonie, die von der katholischen bzw. der evangelischen Kirche getragen werden, können nicht alles über Kirchensteuern und Stiftungen finanzieren: Kleiderkammern und Tafeln sind auf Sachspenden angewiesen, und sie müssen Mieten, Versicherungen und Strom zahlen. Wenn wir hier den Zehnten geben, dann helfen wir mit, dass Kirchen vom Staat unabhängiger sind und ihre Aufgaben besser finanzieren und ausführen können.
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(Autor: Markus Kenn) |
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