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Artikel verschiedener Autoren über den biblisch-christlichen Glauben

Tagesleitzettel - die tägliche Bibellese vom 20.01.2021

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Wie schnell reden wir törichte Dinge! Lasst uns dann besser schweigen!

Und der Hohepriester stand auf und sprach zu ihm: Antwortest du nichts auf das, was diese gegen dich aussagen? Jesus aber schwieg.

Matthäus 26,62-63a

Wenn Schweigen lauter spricht als Worte,
weil es nichts mehr zu sagen gibt,
verstummen an so manchem Orte
die Spötter, die den Spott geliebt.

Frage: Wissen wir auch zur rechten Zeit zu reden – und zur rechten Zeit zu schweigen?

Tipp: Jesus sagte in Matth. 12,34: „Wes das Herz voll ist, des geht der Mund über.“ Interessant ist aber Jesu Aussage direkt davor: `Ihr Otterngezücht, wie könnt ihr Gutes reden, die ihr böse seid?` Haben wir es auch schon erlebt, dass wir innerlich am „kochen“ waren und unbedacht und übereilt was sagten – und dann tat es uns leid, weil es törichte und keine geistlichen, segensreichen Worte waren? Es gibt Situation, zu denen man (noch) nichts sagen kann. Haben wir den Mut dann zu schweigen – wie es Jesus uns vormachte? Lasst uns auf unsere Zunge achten und lieber schweigen als unüberlegt törichtes zu reden!

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Auch die Fremden lieben!


Das Verhältnis zu den Fremden zeigt auch immer an, wie man selbst mit seinen Nächsten umgeht: Wer ausländischen und / oder andersrassigen Menschen grundsätzlich feindlich gegenüber steht, zeigt Intoleranz und Charakterschwäche.
Ebenso zeigt der Umgang mit Fremden den Zustand einer Gesellschaft an: Gesellschaften, die sich von Flüchtlingen abwenden, gehen auch mit den "eigenen" Leuten in aller Regel nicht sehr gut um. Dabei können uns fremde Menschen bereichern, das Wissen anderer Kulturen bringt uns oft weiter. So lernten wir von den Römern den Weinbau, unsere Schrift ist lateinisch, unsere Zahlen arabisch. Viele Menschen jüdischen Glaubens waren und sind Größen in Kunst und Kultur, in Literatur und Film, in Wissenschaften und Forschung.

Die Juden selbst waren über vier Jahrhunderte hinweg Fremde im Ägyptenland gewesen; dort mussten sie als Sklaven ihr Leben fristen und eine kaum zu bewältigende, sich immer mehr verschärfende Fronarbeit verrichten bis Gott endlich eingriff und die Hebräer aus dem Ägypten herausführte. Als der Pharao ihnen dann nachsetzte, ertranken dessen Truppen mit Pferden und Wagen im Roten Meer. Gott gab dem jüdischen Volk deshalb das Gebot:

Darum sollt ihr auch die Fremdlinge lieben; denn ihr seid auch Fremdlinge gewesen in Ägyptenland.

5 Mose 10,19 (Luther 1912)

Immer wieder durchlebten die Hebräer Zeiten der Sklaverei und der Zerstreuung: So waren sie in der babylonischen Gefangenschaft, und durch die Besatzung des Römischen Imperiums wurden sie letztendlich in alle Welt zerstreut. Heute aber werden sie - gemäß der biblischen Prophetie - wieder in Israel gesammelt. Das vorhin genannte Gebot gilt auch heute noch, und der Staat Israel versucht, trotz der eigenen dauerhaften Krisenlage, soweit als möglich Fremden zu helfen.

Dieses Gebot aber gilt nicht nur für das jüdische Volk, sondern ist auch und gerade für uns Christen bindend: Zwar sind wir den eigenen Glaubensgenossen zuerst verpflichtet; so heißt es in Galater 6,9

Lasset uns aber Gutes tun und nicht müde werden; denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten ohne Aufhören.


Doch das schließt nicht aus, auch an diejenigen zu denken, die uns fremd sind: Auch für die Asylanten sind wir verantwortlich. Wer flieht, tut dies in aller Regel aus einer Not heraus. Wir dürfen dabei nicht außer Acht lassen, dass Jesus der erste Asylant war. So steht geschrieben:

Da sie aber hinweggezogen waren, siehe, da erschien der Engel des HERRN dem Joseph im Traum und sprach: Stehe auf und nimm das Kindlein und seine Mutter zu dir und flieh nach Ägyptenland und bleib allda, bis ich dir sage; denn es ist vorhanden, daß Herodes das Kindlein suche, dasselbe umzubringen. Und er stand auf und nahm das Kindlein und seine Mutter zu sich bei der Nacht und entwich nach Ägyptenland. Und blieb allda bis nach dem Tod des Herodes, auf daß erfüllet würde, was der HERR durch den Propheten gesagt hat, der da spricht: »Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen.«

Matthäus 2, 13-15 (Luther 1912)

Jesus selbst musste also vor Seinem Verfolger Herodes fliehen; Herodes fürchtete ja um seine eigene Macht, seine eigenen Pfründe. Damals war Jesus in Seiner menschlichen Natur ein Kleinkind von gerade einmal zwei Jahren. Tun wir nicht allein schon deshalb gut daran, auch den Asylanten zu zeigen, dass Gott sie liebt? Jesus nennt sie die Geringsten Seiner Brüder; das wird aus den folgenden vier Bibelstellen ersichtlich:

Ich bin Gast gewesen, und ihr habt mich beherbergt.

Matthäus 25, 35c (Luther 1912)

Wahrlich ich sage euch: Was ihr getan habt einem unter diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.

Matthäus 25, 40b (Luther 1912)

Ich bin ein Gast gewesen, und ihr habt mich nicht beherbergt.

Matthäus 25, 43a (Luther 1912)

Was ihr nicht getan habt einem unter diesen Geringsten, das habt ihr mir auch nicht getan.

Matthäus 25, 45b (Luther 1912)

Er nennt die Fremden also die Geringsten Seiner Brüder; deshalb haben sie unser Erbarmen verdient. Soweit es uns möglich ist und sie es brauchen, haben wir ihnen in diesem Kontext Schutz und Hilfe zu gewähren. Aber es geht nicht allein um die leiblichen Werke der Barmherzigkeit, so wichtig diese auch sind, sondern auch um unseren Missionsauftrag. So steht ja am Ende eines jeden Evangeliums, dass Jesus uns in alle Welt sendet, um Jeden zu erreichen, damit er durch die Annahme des Glaubens an Jesus Christus gerettet wird. Wir haben als vornehmste und wichtigste Aufgabe des Liebesdienstes an Fremden auch und vor allem die Frohe Botschaft weiter zu sagen.


(Autor: Markus Kenn)


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